Von Konrad Lischka
Der Name eines Stars in der Betreffzeile, dann eine merkwürdige Geschichte im Text der E-Mail und zuletzt ein Link zum Weiterklicken - mit diesem alten Trick haschen Spammer immer noch nach der Aufmerksamkeit argloser E-Mail-Empfänger.
Sind die Geschichten abgedreht genug, scheint der Trick noch immer gut genug zu funktionieren, dass ein Bruchteil der Empfänger die riskanten Links in solchen Nachrichten anklickt und dabei seinen Computer mit Schadsoftware infiziert.
Spam-Schleudern jagten im Juli täglich hochgerechnet gut 800 Millionen E-Mails mit angeblichen Neuigkeiten zu Stars wie Angelina Jolie und Britney Spears ins Netz. Das ergab eine Auswertung ( PDF-Dokument) der IT-Sicherheitsfirma Secure Computing, deren Software weltweit auf Unternehmensservern die eingehenden Nachrichten filtert.
Mit der Promi-Masche versuchen Spammer es bei etwa fünf Prozent der verschickten Lock-Mails. Die Promi-Wahl ist manchmal seltsam, die erfundenen Nachrichten sind oft bizarr.
Angelina Jolie, Aliens und das Sauerkraut - SPIEGEL ONLINE präsentiert die Top Ten der Spam-Stars.
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