Urteil Ex-AOL-Mann muss wegen Adressen-Klau ins Gefängnis

Ein ehemaliger AOL-Mitarbeiter ist zu 15 Monaten Haft verurteilt worden. Er gab zu, 92 Millionen E-Mail-Adressen zum Verschicken von Spams verkauft zu haben.


New York - Der ehemalige Mitarbeiter des Internet-Providers AOL, Jason Smathers, hatte sich schuldig bekannt, Adressen von 30 Millionen AOL-Kunden für 28.000 Dollar (etwa 22.800 Euro) für illegale Werbung weitergegeben zu haben. AOL - einer Tochter von Time Warner - entstand nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Schaden von 300.000 Dollar.

"Ich weiß, dass ich einen großen Fehler gemacht habe", sagte Smathers vor dem Gericht in Manhattan. Das Urteil galt als vergleichsweise milde. Im vergangenen Jahr war ein Mann aus dem Bundesstaat New York wegen eines ähnlichen Vergehens im Zusammenhang mit Adressen-Diebstahl und Spam zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.



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