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US-Hitliste: Facebook überholt Google

Anstupsen schlägt suchen: Facebook hat Google in den USA den Rang abgelaufen. Auf der Hitliste der meistbesuchten US-Sites liegt das soziale Netzwerk nun vorne.

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dpa

Facebook: Das soziale Netzwerk bietet auch diverse Zusatzdienste an

New York - Facebook-Gründer Mark Zuckerberg kann auf "gefällt mir" klicken: Sein Netzwerk liegt inzwischen bei 8,9 Prozent aller Seitenaufrufe in den USA. Google bringt es auf 7,2 Prozent, berichtet das Online-Forschungsunternehmen Experian Hitwise. Es hat die Aufrufe zwischen Januar und November 2010 gemessen. Damit hat Facebook Google nun überholt.

Google.com war in den vergangenen beiden Jahren die Internetseite, die die Amerikaner am häufigsten besuchten. Werden jedoch alle zu Google gehörenden Seiten wie etwa YouTube oder der E-Mail-Service mitgerechnet, bleibt der Suchmaschinenprimus mit einem knapp zehnprozentigen Anteil auf Platz eins. Dahinter liegt der Internetdienstleister Yahoo.

Der Ranglistenführer von 2007, das soziale Netzwerk MySpace, ist mittlerweile auf die siebte Stelle gefallen. Innerhalb von sechs Jahren ist Facebook mit etwa einer halbe Milliarde Nutzern zum größten sozialen Netzwerk im Internet geworden.

Facebook startete 2004 als soziales Netzwerk für Harvard-Studenten - da war noch nicht abzusehen, dass es nur wenige Jahre später Teil der gefühlten Infrastruktur des Internets sein würde. Und Facebook-Gründer Marc Zuckerberg arbeitet weiter daran, sein Netzwerk unverzichtbar zu machen - ungeachtet aller Kritik von Datenschützern.

ler/Reuters

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1. ooo
MarkH, 31.12.2010
Zitat von sysopFacebook läuft Google in den USA den Rang ab. Auf der Hitliste der meistbesuchten US-Sites liegt das soziale Netzwerk nun vor der Suchmaschine. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,737288,00.html
dass die Leute mehr Zeit mit Eifersuchtsdramen auf Facebook verbringen hat nicht viel zu bedeuten. wer schnell etwas finden möchte, der wird dann doch auf Google gehen
2. Es wird echt Zeit, ein soziales Netzwerk zu gründen.
frank_lloyd_right 31.12.2010
Ich hab seit Jahren "taboohunter.com" und noch ein paar andere Domains (facebook ist ja ein bescheuerter titel, nicht anders als google - kann auch eine bißchen Sinn im Titel stecken). Daraus sollte sich doch was machen lassen ? Wer sich jetzt denkt, ha! Ich schau mal im Domainregister nach, dann weiß ich endlich, wer dieser Schafskopf FLR ist, der hat sich freilich geschnitten : Identitätsvermeidung habe ich schon vor 20 Jahren betrieben...
3. !
Wer ich wirklich bin, 31.12.2010
Zitat von frank_lloyd_rightIch hab seit Jahren "taboohunter.com" und noch ein paar andere Domains (facebook ist ja ein bescheuerter titel, nicht anders als google - kann auch eine bißchen Sinn im Titel stecken). Daraus sollte sich doch was machen lassen ? Wer sich jetzt denkt, ha! Ich schau mal im Domainregister nach, dann weiß ich endlich, wer dieser Schafskopf FLR ist, der hat sich freilich geschnitten : Identitätsvermeidung habe ich schon vor 20 Jahren betrieben...
Entgegen der Annahme vieler Internetausdrucker ist der einfache/gute/leicht zu merkende Name für den Erfolg einer Website praktisch irrelevant. Sie vermeiden Ihre Identität?
4. !
Wer ich wirklich bin, 31.12.2010
Zitat von sysopFacebook läuft Google in den USA den Rang ab. Auf der Hitliste der meistbesuchten US-Sites liegt das soziale Netzwerk nun vor der Suchmaschine. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,737288,00.html
Im Gegensatz zum Gesichtsbuch hat Google ein Geschäftsmodell. Und wie schnell es wieder abwärts geht, sieht man ja an MySpace. (Vor gefühlten 300 Jahren gabs übrigens mal einen sehr populären Dienst namens "Second Live". :)) Google ist mit der Suchmaschine an sich, Google Maps, YouTube und all den anderen Diensten extrem breit und gut aufgestellt. Nicht zu vergessen, dass sie federführend bei der Entwicklung von Android sind. (Und damit Apple killen werden.) Das Gesichtsbuch hingegen ist... nun ja, ein Gesichtsbuch eben.
5. Aber nicht für die Suchmaschinen -
frank_lloyd_right 31.12.2010
Zitat von Wer ich wirklich binEntgegen der Annahme vieler Internetausdrucker ist der einfache/gute/leicht zu merkende Name für den Erfolg einer Website praktisch irrelevant. Sie vermeiden Ihre Identität?
Aber sicher. Wer bin ich ? Und wer läßt überhaupt Fragen ? Für wen arbeiten Sie ? Nichts zu holen bei mir...
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Facebook: Das Weltnetz
Mitglieder
Facebook
Facebook ging Anfang 2004 als soziales Netzwerk für Harvard-Studenten online. Zunächst konnten nur Menschen mit E-Mail-Adressen ausgewählter US-Hochschulen Mitglieder werden, seit 2006 ist die Seite für alle Über-13-Jährigen offen. Nach Angaben von Goldman Sachs hatte Facebook Anfang 2011 600 Millionen Mitglieder weltweit, nach eigenen Angaben loggt sich jeden Tag die Hälfte von ihnen auf der Seite ein (Stand: Januar 2011).
Plattform
Seit Mai 2007 können externe Entwickler auf Nutzerdaten zugreifen, wenn die Facebook-Mitglieder dem zustimmen. Seit die Plattform für externe Entwickler geöffnet wurde, wächst das Angebot des einstigen Studentennetzwerk rasant – die Nutzer können aus mehreren tausend kostenloser Anwendungen wählen – Spielen, Fotoverwaltern, Programmen zum Abgleich von Lese-, Film- und Musikvorlieben zum Beispiel.
"Mir gefällt das"
Facebook überall: Die "Mir gefällt das"-Funktion können Website-Betreiber auf ihren eigenen Seiten einbauen. Mit einem Klick teilen Facebook-Nutzer ihren Freunden mit, was ihnen gefällt. Im Gegenzug kann Facebook Werbung gezielter schalten - und weiß, welche Seiten die Mitglieder ansurfen.
Geschäft
Der Umsatz von Facebook lag 2009 schätzungsweise bei 800 Millionen Dollar. Als Facebook-Gründer Mark Zuckerberg im November 2007 bei einer Präsentation in New York 250 Werbekunden ein "Interface, um Erkenntnisse über die Facebook-Aktivitäten von Mitgliedern zu sammeln, die fürs Marketing relevant sind", versprach, brach ein Proteststurm los.
Firmenwert
Facebook hat Google 2010 als meistbesuchte Website in den USA überholt. Anfang 2011 investierten die US-Großbank Goldman Sachs und die russische Beteiligungsgruppe Digital Sky Technologies 500 Millionen Dollar in das US-Unternehmen. Der Wert des Netzwerks klettert auf 50 Milliarden Dollar.
Hollywood
Der Film zum Phänomen: Die Gründungsgeschichte von Facebook wurde 2010 von David Fincher mit Jesse Eisenberg in der Hauptrolle verfilmt. "The Social Network" zeigt Zuckerberg als soziopathischen Nerd, der Facebook aus enttäuschter Liebe gründet.

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