Cyberangriff in USA Hacker erbeuten Daten von vier Millionen Regierungsangestellten

Die Personalverwaltung der US-Regierung ist das Ziel einer groß angelegten Cyberattacke geworden. Hacker haben die Daten von vier Millionen aktiven und ehemaligen Angestellten abgegriffen. Die Angreifer sollen aus China kommen.

Office of Personnel Management: Behörde erfolgreich von Hackern attackiert
REUTERS

Office of Personnel Management: Behörde erfolgreich von Hackern attackiert


Hacker sind in US-Regierungscomputer mit persönlichen Daten von Regierungsangestellten eingedrungen. Das Office of Personnel Management (OPM) unterrichtete nach eigene Angaben etwa vier Millionen Amerikaner über den möglichen Datenklau. Es handele sich um sensible Daten, die zu finanziellen Betrügereien missbraucht werden könnten. Betroffen seien Daten gegenwärtiger sowie früherer Mitarbeiter.

Regierungsbeamte machten gegenüber mehreren US-Medien Hacker aus China für den Angriff verantwortlich. Die chinesische Botschaft in Washington wies diese Anschuldigungen zurück und nannte die Vorwürfe "unverantwortlich".

Die Personalverwaltung der US-Regierung entdeckte nach eigenen Angaben im April, dass sich Hacker Zugang zu den Computernetzwerken verschafft hätten. Die Attacke soll aber bereits Ende 2014 begonnen haben.

Die Behörde arbeite mit dem Heimatschutzministerium und der Bundespolizei FBI zusammen, um das Ausmaß der Cyberattacke zu untersuchen. Die Sicherheitssysteme seien mittlerweile verstärkt worden.

Es ist der zweite Angriff auf wichtige Computersysteme der US-Regierung innerhalb weniger Monate. Bereits im vergangenen Jahr waren Hacker in die E-Mail-Systeme des Weißen Hauses und des Außenministeriums eingedrungen. Für den Angriff sollen Hacker aus Russland verantwortlich gewesen sein.

Russische Cyberkriminelle sollen auch hinter einem Angriff auf die US-Steuerbehörde IRS stecken. Zwischen Februar und Mai 2015 gelangten die Angreifer nicht nur an die Daten von an die hunderttausend Steuerzahlern, sondern stahlen dabei 39 Millionen Dollar.

syd/AFP/dpa

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insgesamt 23 Beiträge
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go-west 05.06.2015
1. Das dürfte ein russischer Angriff sein
Auch wenn der Umgang mit Photoshop eher stümperhaft sein mag, so wird Putin keine Sekunde zögern, heimischen Hackern lukrative Angebote zu unterbreiten.
PaulBiwer 05.06.2015
2. Gegenseitigkeit
Kriminell,ja,aber das illegale abzapfen von US-Regierungsdaten beruht technisch auf Gegenseitigkeit.So ziemlich weltweit.
John M, 05.06.2015
3. Was die NSA kann, können halt andere auch
Ich sehe schon, der nächste Krieg wird ein Cyber-Krieg im Netzwerk.
kobmicha 05.06.2015
4. So...nun wird die Regierung die Geheimdienste wieder Fördern
Es ist doch immer das gleiche Spiel überall in der westlichen Welt. Sobald die Bevölkerung aufbegehrt und die Totale Überwachung durch den Staat angreift wird ein ganz großer gefährlicher Übergriff/Fall aufgedeckt. Durch genau die Akteure und Institutionen die Nutznießer dieser Aufdeckung sind! Komisch..komisch!
90-grad 05.06.2015
5. Wen interessiert denn das noch?
Cyberangriffe gegen USA? Greifen die doch weltweit so ziemlich ALLE Laender an, bzw. Daten ab. Und wenn der groesste Datenklauer NICHT in der Lage ist seine eigenen Daten zu schuetzen, und dann auch noch mault, wird' einfach Nur noch laecherlich!
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