E-Mail-Betrug Gefälschte Telekom-Rechnung bringt Virus mit

Wer derzeit eine Online-Rechnung der Deutschen Telekom in seinem Postfach findet, sollte vorsichtig sein: Betrüger verschicken Fälschungen, die dem Original täuschend ähnlich sehen. Doch diese haben Schadsoftware im Gepäck - und sollten ungeöffnet gelöscht werden.

Telekom-Logo: Vorsicht vor gefälschten Rechnungen
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Telekom-Logo: Vorsicht vor gefälschten Rechnungen


Die Telekom warnt vor gefälschten Telefonrechnungen, die in ihrem Namen in E-Mail-Postfächern landen. Sie sind von den Original-Rechnungen kaum zu unterscheiden, sogar die Grußformel am Schluss ist identisch. Allerdings verbirgt sich im Anhang der E-Mail, etwa mit dem Dateinamen "2013_04-Rechnung", Schadsoftware.

Der Branchendienst Heise Security erklärt, wie man zumindest in manchen Fällen bei genauem Hinsehen feststellen kann, ob es sich bei der erhaltenen Rechnung um eine Fälschung handelt: Erstens fehle bei einigen Betrugsrechnungen die persönliche Anrede des Kunden, zweitens laute der Absender offenbar "rechnungonline.@telekom.de", also mit einem Punkt vor dem @-Zeichen. Außerdem sei teilweise die Auftragsnummer im Dateinamen gefälscht. Allerdings könnten sich diese Merkmale schnell ändern, die Kriminellen könnten etwa ihre Masche verbessern und eine persönliche Anrede einfügen. Verlassen dürfe man sich auf diese Merkmale nicht.

Das Problem ist nicht neu: Erst im Februar hatte die Telekom fast wortgleich vor falschen Rechnungen von derselben verdächtigen Absenderadresse gewarnt. Auch auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE erklärte ein Unternehmenssprecher, dass so ein Betrug "ständig" passiere und kaum zu verhindern sei. Laut der Meldung vom 17. Mai soll aktuelle Antiviren-Software den Trojaner bereits abwehren; Kunden, die eine gefälschte E-Mail erhalten, sollten den Anhang nicht öffnen, sondern die E-Mail löschen.

Weiter heißt es: "Grundsätzlich ist ein Virenschutz-Programm mit aktuellen Signaturen die Grundvoraussetzung, um das Infektionsrisiko mit Schadsoftware zu begrenzen." Der Telekom-Sprecher gibt zusätzlich den Tipp: Wer sich unsicher ist und den E-Mail-Rechnungen derzeit gar nicht traue, solle seine echten Rechnungen stattdessen über das Kundencenter online einsehen.

juh

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insgesamt 13 Beiträge
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anrakyr 17.05.2013
1. Oder noch sicherer:
Sich den Quelltext der E-Mail anzeigen lassen und überprüfen ob die E-Mail-Adresse auch wirklich die ist, die sie zu sein scheint. Oft verbergen sich hinter rechnung@t-online.de dann doch mal gerne so sachen wie chingchangchong@hotmail.com oder kftxr@irgendwas.bla. Daran lassen sich Phishingmails normal recht gut erkennen.
mr.ious 17.05.2013
2. Ja,
Zitat von sysopAFPWer derzeit eine Online-Rechnung der Deutschen Telekom in seinem Postfach findet, sollte vorsichtig sein: Betrüger verschicken Fälschungen, die dem Original täuschend ähnlich sehen. Doch die haben Schadsoftware im Gepäck - und sollten ungeöffnet gelöscht werden. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/vorsicht-vor-virus-telekom-warnt-vor-gefaelschten-online-rechnungen-a-900452.html
"Der Telekom-Sprecher gibt zusätzlich den Tipp: Wer sich unsicher ist und den E-Mail-Rechnungen derzeit gar nicht traue, solle seine echten Rechnungen stattdessen über das Kundencenter online einsehen." und -https- nicht vergessen beim online einsehen, das wird ja als so sicher angesehen, daß die Telekom das ja sogar für ihre Kunden anbietet. Kann man da nicht irgendwie noch etwas Geld damit machen ? ;) Was macht denn außerdem der Virus, Virus sein ? Ach nein, da stehts ja : "..Der Dateiname des darin enthaltenen Schädlings hat zwei Erweiterungen, nämlich pdf.exe, was höchst verdächtig ist. Da Windows allerdings standardmäßig bekannte Dateinamen-Erweiterungen ausblendet, dürfte das vielen Windows-Nutzern nicht auffallen. Laut einer Analyse in der Anubis-Sandbox erstellt der Schädling eine Datei "C:\Documents and Settings\All Users\svchost.exe", die er mit der Bezeichung "SunJavaUpdateSched" als vermeintlichen Java-Updater in den Systemstart einhängt..." krass was, wer denkt sich so ein Kauderwelsch aus ?
eichekontakt 17.05.2013
3. ich willMist
wieder meine normale Rechnung mit der Post.
Hamberliner 17.05.2013
4. Vermeidbares Problem, dennoch ärgerlich.
Zitat von sysopAFPWer derzeit eine Online-Rechnung der Deutschen Telekom in seinem Postfach findet, sollte vorsichtig sein: Betrüger verschicken Fälschungen, die dem Original täuschend ähnlich sehen. Doch die haben Schadsoftware im Gepäck - und sollten ungeöffnet gelöscht werden. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/vorsicht-vor-virus-telekom-warnt-vor-gefaelschten-online-rechnungen-a-900452.html
Noch ein Grund, der T-cum tschüß zu sagen. - Ich habe aus gutem Grund meinen E-Mail-Account bei einem seriösen Provider und brauchte die T-cum bisher nur zwecks Konnektivität. Der zwangsweise dazugehörige E-Mail-Account ist unbrauchbar, weil man die Mails nicht anderswohin forwarden lassen kann. T-cum bekommt das nicht gebacken, aus Angst vor Mailloops. Dennoch fing T-cum auf einmal an, Rechnungen dahin zu schicken und musste erst mühsam erzogen werden, die richtige E-Mail-Adresse (bim anderen Provider) zu nehmen. - Es ist völlig überflüssig, etwas so simples wie eine Rechnung als PDF zu schicken. Seriöse Provider schicken die Rechnung als einfache E-Mail in plain ASCII ohne Attachment. Wie dem auch sei: Wer seine Filter gut in Schuss hat wird keine Probleme bekommen, denn das allermindeste, was ein Filter tun sollte, ist, die Received-Header jeder Mail zu untersuchen und mit einer Blacklist von IP-Nummern-Blöcken abzugleichen. Noch bessere Filter prüfen außerdem, ob die IP-Nummer im fraglichen Received-Header zur angeblichen From-Adresse passt. Bei mir läuft das so: IP-Nummern-Blöcke der T-cum sind geblacklistet, weil da seit Jahren UBE herkommt, und um die Rechnungen dennoch zu bekommen ist ein bestimmter String, der in der Mail vorkommen muss und den die Pisher nicht kennen können, gewhitelistet.
stefansaa 17.05.2013
5.
Zitat von sysopAFPWer derzeit eine Online-Rechnung der Deutschen Telekom in seinem Postfach findet, sollte vorsichtig sein: Betrüger verschicken Fälschungen, die dem Original täuschend ähnlich sehen. Doch die haben Schadsoftware im Gepäck - und sollten ungeöffnet gelöscht werden. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/vorsicht-vor-virus-telekom-warnt-vor-gefaelschten-online-rechnungen-a-900452.html
Also ich erhalte meine Rechnung immer noch per Post. Ansonsten wundert es mich, dass dies eine Meldung wert ist. Solche Spammails erhält man mittlerweile tagtäglich, die einem vorgaukeln von irgendeinem Seriösen Anbieter zu kommen. Im übrigen...die Leute die so eine E-Mail öffnen und in den Anhang gucken, für die sind Begriffe wie Quelltext oder E-Mail-Header nichts verständliches...von daher können die ganzen neunmalklugen ist-doch-alles-ganz-einfach nerds sich lieber eine andere Anleitung überlegen...
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