Spiele, Sex, Hausaufgaben-Hilfe Wonach Kinder im Netz suchen

Millionen Kinder sind im Internet unterwegs, oft ohne Aufsicht. Welche Themen interessieren sie? Die Medienpädagogin Lidia de Reese vom Portal FragFINN verrät, was junge Nutzer suchen - und womit sie Probleme haben.

Kinder beim Surfen: Bei FragFINN wird am häufigsten nach Spielen gesucht
Corbis

Kinder beim Surfen: Bei FragFINN wird am häufigsten nach Spielen gesucht

Ein Interview von


Das Internet gehört längst nicht mehr nur den Erwachsenen. Rund drei Viertel der Sechs- bis Zwölfjährigen nutzen heutzutage Computer, 70 Prozent davon tippen einmal pro Woche oder häufiger etwas in eine Suchmaschine. Zu diesem Ergebnis kommt die KIM-Studie 2014, bei der rund 1200 Kinder Auskunft über ihren Medienkonsum gaben.

Doch wonach suchen Kinder im Internet? Wir haben die Medienpädagogin Lidia de Reese gefragt, die auf der Netzkonferenz re:publica über das Thema sprechen wird.

De Reese arbeitet bei FragFINN.de, einer Suchmaschine speziell für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Hinter dem 2007 gestarteten Angebot stehen mehrere Unternehmen und Verbände, darunter Google, die Telekom und der Bundesverband Digitale Wirtschaft.

Die Seite ist eine von mehreren deutschen Online-Anlaufstellen für Kinder; eine Alternative ist etwa das Surftippverzeichnis Blinde Kuh. Der KIM-Studie zufolge ist allerdings auch bei Kindern Google die mit Abstand populärste Suchmaschine - 94 Prozent der befragten Kinder kannten den Marktführer. FragFINN kommt auf 56 Prozent Bekanntheit.

Zur Person
  • Thomas Imo/ photothek.de
    Lidia de Reese, 30, ist Medienpädagogin bei FragFINN. Sie pflegt dort die sogenannte Whitelist des Portals, das heißt: die Übersicht aller für die Suche zugelassenen Websites. De Reese hat Kommunikations- und Medienwissenschaft und Anglistik studiert. Bei FragFINN gibt es insgesamt sechs Stellen.
SPIEGEL ONLINE: Frau de Reese, was zeichnet Suchanfragen von Kindern aus?

De Reese: Vor allem der Eingabestil. Fast alle Kinder kennen Suchmaschinen, doch sie müssen lernen, damit umzugehen. Gerade jüngeren Nutzern fällt es schwer, ihre Fragen herunterzubrechen. Sie schreiben häufig die komplette Frage im Wortlaut in das Suchfeld. Oder sie arbeiten mit nur einem einzigen Wort als Suchanfrage. Die Möglichkeit, Suchbegriffe zu kombinieren, haben sie noch nicht verinnerlicht.

Was Kinder FragFINN schicken (zum Durchklicken)

warum hast du kein Hexachloräthan?????????? Für Chemie

Was Kinder FragFINN schicken

deine seite ist cool und toll finde ich und die andern beschdimmt auch

Was Kinder FragFINN schicken

ich möchte mir Mienekraft DONLODEN

Was Kinder FragFINN schicken

Es cool das mann halt vernsin gucken kann.

Was Kinder FragFINN schicken

Hallo ich mag mit der webseit anfangen und ich hoffe sie geht gut.

Was Kinder FragFINN schicken

ich wind frag finn cool weil man hir so viel machen kann

Was Kinder FragFINN schicken

hallo ich wollte fragen warum sie das wort aborterker nicht annehmen das ist doof

Was Kinder FragFINN schicken

Was ist Wärme läre?

Was Kinder FragFINN schicken

kannst du auch mal Noten für den Zillertaler-Hochzeitsmarsch reinmachen? BITTE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Was Kinder FragFINN schicken

huhu ich finde es voll dooooooooooofffffff das du nichts vom mathe korrispondenzzirkel hast...........:(

SPIEGEL ONLINE: Kinder benutzen also keine Anführungszeichen beim Suchen, kein ODER, kein UND?

De Reese: Sehr selten. Meiner Beobachtung nach sind diese sogenannten Operatoren bei Kindern im Alter von zwölf Jahren und jünger weitgehend unbekannt. Am ehesten wird noch ein Pluszeichen verwendet.

SPIEGEL ONLINE: Finden die Kinder trotzdem, was sie suchen?

De Reese: Unsere Suchmaschine FragFINN hat den Anspruch, auch zu Ein-Wort-Eingaben gute Ergebnisse zu liefern. Findet man nichts, liegt das meistens an einem Rechtschreibfehler. Während sich Kinder bei Google weitgehend auf die Rechtschreibhilfe verlassen können, muss das Wort bei uns momentan fehlerfrei geschrieben werden. Es ist wichtig, dass die Kinder die richtige Schreibweise lernen.

SPIEGEL ONLINE: Wonach suchen Kinder am häufigsten?

De Reese: Sie suchen Informationen für die Schule und die Hausaufgaben, aber auch Ablenkung. Der mit riesigem Abstand und seit Jahren beliebteste Suchbegriff bei FragFINN lautet "Spiele". Beliebt sind außerdem Inhalte zu Prominenten, Sportlern und Musikern, ebenso Freizeittipps. Und dann gibt es natürlich noch Unterschiede nach dem Geschlecht: Mädchen suchen ein wenig öfter nach Themen wie Basteln und Haustiere.

Die beliebtesten Suchbegriffe bei FragFINN (zum Durchklicken)

Platz 1: Spiele

Die beliebtesten Suchbegriffe bei FragFINN

Platz 2: Toggo [Internetseite für Kinder]

Die beliebtesten Suchbegriffe bei FragFINN

Platz 3: Sex

Die beliebtesten Suchbegriffe bei FragFINN

Platz 4: Google

Die beliebtesten Suchbegriffe bei FragFINN

Platz 5: Kika [Kindersender]

Die beliebtesten Suchbegriffe bei FragFINN

Platz 6: Antolin [Online-Portal zur Leseförderung]

Die beliebtesten Suchbegriffe bei FragFINN

Platz 7: YouTube

Die beliebtesten Suchbegriffe bei FragFINN

Platz 8: Spielaffe [Seite für Online-Spiele]

Die beliebtesten Suchbegriffe bei FragFINN

Platz 9: Hund

Die beliebtesten Suchbegriffe bei FragFINN

Platz 10: Pferde

SPIEGEL ONLINE: Wie wichtig ist das Thema Sex?

De Reese: Momentan ist Sex bei uns der drittmeistgesuchte Begriff, ähnlich war es in den Vorjahren. Wir achten daher darauf, dass die entsprechenden Suchergebnisse kindgerecht sind. Bei FragFINN wird deshalb nicht das weltweite Internet in seiner Tiefe durchsucht, sondern ein begrenzter Surfraum.

SPIEGEL ONLINE: Wie groß ist dieser Internet-Ausschnitt?

De Reese: Im Moment besteht er aus 11.600 Domains, also Internetadressen, die von uns auf ihre Kindgerechtigkeit hin geprüft wurden. Darunter sind Kinderseiten, aber auch Websites, die wir intern "unbedenkliche Erwachsenenseiten" nennen. Seiten, die speziell für Kinder gemacht werden, wie das Angebot der "logo!"-Kindernachrichten, werden bei den Suchergebnissen bevorzugt ausgespielt.

SPIEGEL ONLINE: Das Angebot von SPIEGEL ONLINE taucht bei keiner Suchanfrage auf.

De Reese: Das liegt daran, dass nicht jeder Teil der Seite kindgerecht ist. Nachrichtenseiten, die für Erwachsene gemacht sind, beinhalten manchmal bedenkliches Bild- und Videomaterial, das Kindern Angst machen kann. Und wir müssen ja auch erst einmal davon ausgehen, dass Kinder allein vor dem Rechner sitzen. Es gibt bei FragFINN übrigens auch kein Google, kein YouTube und kein Wikipedia.

SPIEGEL ONLINE: Verstehen Kinder mit sechs, sieben Jahren, wie das Internet aufgebaut ist?

De Reese: Das hängt davon ab, wie lang sie schon im Netz unterwegs sind. So muss zunächst mal das Bedienen des Browsers gelernt werden. Fragt man Kinder, womit sie ins Netz gehen, sagen sie oft den Namen ihrer Startseite, etwa "Google" oder "FragFINN". Viele wissen auch nicht, dass sie Internetadressen in die Browserzeile eingeben können und nutzen dafür stattdessen ein Suchfeld.

SPIEGEL ONLINE: Eine Angewohnheit, die auch mancher erwachsene Internetnutzer hat.

De Reese: In Workshops mit Kindern finde ich es auch immer wieder interessant, wenn auf einem Computer ein anderer Browser läuft als der, den die Kinder von zu Hause oder aus der Schule kennen. Viele Kinder werden dann vorsichtig und nervös. Es dauert, bis sie verstehen, dass die Programme alle ungefähr gleich funktionieren.

Veranstaltungstipp: Am Mittwoch tritt Lidia de Reese mit zwei weiteren Medienpädagoginnen von FragFINN auf der Netzkonferenz re:publica auf. Ihre Session, bei der auch Kinder mitmachen werden, hat das Thema "'Schischhanzen' und 'Vile Spile' - so suchen Kinder im Internet". Zu sehen ist die Präsentation von 11.15 bis 11.45 Uhr auf der Stage 10.

Zum Durchklicken: 18 Spiele-Tipps für Kinder
Einleitung

Was bietet diese Klickstrecke? Im Folgenden werden 18 Spiele vorgestellt, die Kindern Spaß machen und eine positive Wirkung auf sie haben.
Wer hat die Spiele ausgewählt? Die Tipps stammen aus der Redaktion von Dein SPIEGEL.
Was ist Dein SPIEGEL? Dein SPIEGEL ist ein Magazin, das sich direkt an Kinder zwischen 8 und 14 Jahren richtet. Entsprechend sind die Tipps auch formuliert.

"Die Sims" (Simulation)

Darum geht's: Häuser bauen, einrichten, Spielfiguren zum Leben erwecken, sie zur Arbeit schicken und zusehen, wie sie sich entwickeln. Zählt seit Jahren zu den beliebtesten Spielen.
Was habe ich davon? Man lernt: Jede einzelne Entscheidung hat Folgen, die wiederum Auswirkungen auf das weitere Spiel haben.
Worin besteht der Spaß? Die eigene Familie als Sim nachbauen ist lustig. Vor allem wenn sich die Familienmitglieder im Computer ganz anders verhalten als im echten Leben. Im Gegensatz zum echten Leben kannst du im Spiel einfach alles ohne Risiko ausprobieren. Notfalls fängst du von vorn an.
Kostet: circa 30 bis 60 Euro. Für PC, Mac, Konsolen (ältere Versionen).
Achtung: Das Installieren ist umständlich. Zusatzspiele, Add-ons genannt, sind recht teuer.

"Der Millionen-Coup" (Strategie)

Darum geht's: Die Bank möchte ihre Sicherheitsmaßnahmen einer Prüfung unterziehen und beauftragt die Spieler, das Geldinstitut in knapp 40 Minuten probehalber auszurauben. Anweisungen kommen aus einem besonderen Stift, dem "Tiptoi".
Was habe ich davon? Allein schafft hier keiner etwas. Man muss gemeinsam vorgehen.
Worin besteht der Spaß? Durch den Tiptoi-Stift und die laufende Zeit entsteht Spannung, wenn es darum geht, Codes zu knacken und Wachen auszutricksen.
Kostet: etwa 20 Euro (ohne Tiptoi-Stift, der kostet circa 30 Euro, funktioniert aber auch bei anderen Spielen). Brettspiel.

"Monument Valley" (Konzentration)

Darum geht's: In einer gut gemachten Wunderwelt sucht die Prinzessin mit dem spitzen Hut den Ausgang aus dem jeweiligen Level. Dazu muss sie Treppen steigen, Wege umleiten und Kurbeln bedienen. Ganz schön kniffelig.
Was habe ich davon? "Monument Valley" ist ein Logik- und Konzentrationsspiel, bei dem optische Täuschungen das räumliche Vorstellungsvermögen herausfordern.
Worin besteht der Spaß? Oft kannst du die Gebäude drehen und so neue Wege entdecken. Die optischen Täuschungen machen Spaß, zum Beispiel wenn die Prinzessin plötzlich eine Wand hochläuft.
Kostet: etwa 3 Euro. Als App für iOS und Android.

"Let's Sing" (Lernen)

Darum geht's: Im Grunde stammt die Sing-Spielidee von Sonys "SingStar". Bis zu vier Mitspieler wagen sich mit Mikrofonen daran, bekannte Songs zu singen und sich dafür bewerten zu lassen.
Was habe ich davon? Du übst singen. Bei dem Spiel kommt es vor allem darauf an, den richtigen Ton zu treffen.
Worin besteht der Spaß? Das Spiel ist besonders mit Freunden ein echtes Vergnügen und hebt bei Wettkämpfen Stimme und Stimmung. Mutige hören sich ihre eigenen Aufnahmen an.
Kostet: etwa 40 Euro (ohne Mikros). Für Wii und Wii U.

"Set" (Konzentration)

Darum geht's: Bei diesem Spiel gibt es Karten mit verschiedenen Farben und unterschiedlichen Formen (Oval, Raute, Welle). Die sind im Inneren entweder weiß, schraffiert oder mit Farbe gefüllt. Der Spieler muss nun drei aus zwölf aufgedeckten Karten finden, die ein Set bilden. Das ist mal einfach, manchmal aber auch sehr schwierig.
Was habe ich davon? Bei diesem Spiel kommt es auf Konzentration und Aufmerksamkeit an.
Worin besteht der Spaß? Es ist ganz schön kniffelig, wenn alle Mitspieler um die Wette auf die Karten starren und nach einem Karten-Trio suchen.
Kostet: circa 10 Euro. Kartenspiel.

"Little Big Planet" (Kreativ)

Darum geht's: In diesem Jump'n'Run erlebt der gehäkelte Held Sackboy in einer puppenspielartigen Welt seine Abenteuer. Er springt, verschiebt Kisten, nutzt Trampoline und hangelt sich an verschiedenen Gegenständen entlang. Zur Belohnung gibt es Sticker und Klamotten.
Was habe ich davon? In diesem Spiel kommt es auf Geschick und kreative Lust am Gestalten an.
Worin besteht der Spaß? In "Little Big Planet" sieht alles richtig echt aus. Es macht gute Laune, den Spielfluss zu unterbrechen, um zwischendurch mal zu dekorieren und zu schmücken.
Kostet: circa 20 bis 70 Euro. Läuft auf Playstation Vita, PS3 und PS4.
Achtung: Der Spieler soll dazu gebracht werden, für weitere Kostüme und Level noch mehr Geld auszugeben.

"Minecraft" (Kreativ)

Darum geht's: "Minecraft" gehört zu den ganz großen Open-World-Spielen. So werden Games genannt, bei denen du keine bestimmten Aufträge annehmen musst, sondern einfach deine Welt erkundest. Und die gestaltest du auch nach Lust und Laune nach deinen Wünschen, falls dich kein Monster vorher frisst.
Was habe ich davon? Zum einen geht es um räumliches Vorstellungsvermögen – vor allem aber darum, selbst etwas aufzubauen.
Worin besteht der Spaß? Bei "Minecraft" ist alles möglich. Du baust Behausungen nach deinem Geschmack, jagst Tiere oder lockst auch Monster in eine Falle. Auf YouTube gibt es Tausende Anregungen.
Kostet: circa 20 bis 30 Euro. Für PC, Mac, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One und für 5,50 Euro auch als App für iOS und Android.
Achtung: Das Zeitgefühl geht bei diesem Spiel schnell verloren.

"Mario Kart" (Geschick)

Darum geht's: Rennen fahren. Aber nicht nur stumpf im Kreis. Die Strecken sind abwechslungsreich und lustig. In der Rolle von Mario, Luigi und Freunden möchte jeder als Erster ins Ziel.
Was habe ich davon? Du trainierst Reaktionsvermögen, musst dir den Verlauf der Strecken merken und wendest strategisches Denken an, um deine Konkurrenten loszuwerden.
Worin besteht der Spaß? Dein Ehrgeiz wird gnadenlos geweckt. Und wenn du erst einmal deine Mitspieler mit Bananenschalen und Tintenbomben ausbremst, ist das ein Extra-Spaß.
Kostet: etwa 40 bis 50 Euro. Für Wii, Wii U, 2DS.

"SimCity" (Simulation)

Darum geht's: Bei "SimCity" bist du dein eigener Bürgermeister und errichtest eine Stadt nach deinen Vorstellungen. Leider kommen Stürme und andere Probleme dazwischen.
Was habe ich davon? Alle Entscheidungen haben Folgen, man begreift Zusammenhänge: Erhöhst du beispielsweise die Steuern, ziehen deine Bürger weg.
Worin besteht der Spaß? Es ist einfach ein großartiges Gefühl, wenn deine Stadt wächst, sich weiterentwickelt und deine Bürger zufrieden sind. Das ist aber nicht so einfach.
Kostet: etwa 15 Euro. Für PC und Mac.
Achtung: Die alten Versionen machen mehr Spaß als die neueste.

"Microminds" (Lernen)

Darum geht's: In dieser Mischung aus App und Brettspiel sind die Microminds mit ihrem Raumschiff abgestürzt und brauchen deine Hilfe. Folge den Anleitungen auf dem Display und löse Minispiele.
Was habe ich davon? Mit jedem Erfolg wird dein Micropedia-Lexikon um wissenswerte Infos über Brennstoffe, Luft, Planeten und Außerirdische bereichert.
Worin besteht der Spaß? Wenn zwischen Brettspiel und App gewechselt wird, entsteht ein völlig neues Spielgefühl. Irgendwann bist du komplett in die "Micromind"-Welt abgetaucht.
Kostet: circa 25 Euro. Brettspiel. Die passende App für iOS und Android ist kostenlos.

"Professor Layton" (Konzentration)

Darum geht's: Die Abenteuer von Professor Hershel Layton und seinem Assistenten Luke wirken wie kleine Spielfilme – darin verborgen sind aber weit über 100 Denkfragen, Knobeleien und Rätsel.
Was habe ich davon? Bei "Professor Layton" kommt es vor allem auf Köpfchen und die Fähigkeit zu logischem Denken an.
Worin besteht der Spaß? Die Aufgaben sind witzig und abwechslungsreich. Sie machen auch zu zweit oder zu dritt Spaß. Weitere Rätsel können zusätzlich heruntergeladen werden.
Kostet: Es gibt eine ganze Reihe Layton-Spiele für Nintendo 2DS, sie kosten 19 bis 40 Euro.

"Carcassonne" (Strategie)

Darum geht's: Bei diesem Spiel legst du Karten mit Straßen, Städten und Klöstern so aneinander, dass eine Landschaft entsteht. Wer zuerst sein Spielmännchen auf die entsprechende Stelle setzt, kassiert Punkte.
Was habe ich davon? Man lernt strategisches Denken. Aber auch, mit anderen zusammenzuspielen.
Worin besteht der Spaß? Da keiner weiß, welche Karte er als nächstes zieht, gilt es, die Strategie bei jedem Zug zu überdenken. Manchmal hilfst du deinem Mitspieler, manchmal hilft er dir. Eine Runde dauert etwa 40 Minuten.
Kostet: rund 15 Euro. Brettspiel. Es gibt viele Erweiterungen. Ist auch als App für rund 4 bis 9 Euro für iOS, Android und WinPhone toll.

"Dream Hills: Gestohlene Magie" (Konzentration)

Darum geht's: In diesem Wimmelbildspiel sollst du das Märchenland aus dem Griff einer Hexe befreien. Dazu musst du gut versteckte Gegenstände wie etwa einen Fingerhut oder einen Fisch in kleinteiligen Bildern finden.
Was habe ich davon? Man muss sich richtig konzentrieren. Auch der Orientierungssinn wird gefördert.
Worin besteht der Spaß? Du musst ganz genau hinsehen, damit dir kein Detail entgeht. Darüber hinaus sind Geschicklichkeits- und Denkspiele eingebaut.
Kostet: rund 10 Euro. Gespielt wird am PC.

"Just Dance" (Geschick)

Darum geht's: Bei diesem Spiel sitzt niemand stumpf vor dem Fernseher: Man muss sich richtig bewegen. Du übst und lernst die Moves.
Was habe ich davon? Bewegung. Und: Neben Rhythmusgefühl wird Körperkoordination trainiert.
Worin besteht der Spaß? Jede neue Folge bringt neue und alte Hits. Mit Freunden oder in Battles gegeneinander zu tanzen macht Laune. Und dir wird warm. Sehr warm.
Kostet: circa 30 bis 50 Euro. Für Wii, Wii U, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One.

"Toc & Roll" (Kreativ)

Darum geht's: Mit dieser App komponierst du ganz einfach Musik. In kleinen Kästen findest du dazu zahlreiche Klangbeispiele von Schlagzeug, Bass, Gitarre, Trompete, Piano und anderen Instrumenten. Ziehe diese Würfel in eine Reihe, um ein Musikstück daraus zu machen.
Was habe ich davon? Mit den verschiedenen Instrumenten bekommst du ein gutes Gespür für Rhythmus und Melodien.
Worin besteht der Spaß? Was du auch zusammenstellst: Das Ergebnis hört sich immer gut an. Man kann dazu auch eigene Texte singen.
Kostet: circa 1,80 Euro. App für iOS.

"Bamboleo" (Geschick)

Darum geht's: Eine Holzplatte voller Bauklötze wird so auf einen Fuß mit Kork-Kugel gesetzt, dass sie perfekt in der Balance schwebt. Jetzt müssen die Spieler reihum nach und nach die Holzklötzchen von der Platte nehmen, ohne dass die Platte aus dem Gleichgewicht gerät. Der Spieler, bei dem alles zusammenkracht, hat verloren.
Was habe ich davon? Für dieses Spiel brauchst du nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch einen Sinn für Gleichgewicht.
Worin besteht der Spaß? Wenn es kracht, kracht es richtig laut. Es kann auch umgekehrt gespielt werden, dann werden die Holzklötze nach und nach auf die Platte gelegt.
Kostet: etwa 40 Euro. Brettspiel.

"Blokus Classic" (Konzentration)

Darum geht's: In diesem strategischem Denkspiel für vier Personen versucht jeder, möglichst viele verschieden geformte Steine auf dem Spielfeld abzulegen – und damit den Mitspielern ihre Baumöglichkeit zu versperren.
Was habe ich davon? Wenn es auf dem Spielfeld eng wird, kommt es auf genaue Beobachtungsgabe und Konzentration an.
Worin besteht der Spaß? Zum einen darin, dass du zügig deine Steine loswirst. Zum anderen, deinen Mitspielern die Tour zu vermasseln. Schnell kannst du andere "blockieren". Oder sie dich. Wenn keine vier Spieler da sind, können auch zwei Spieler mit je zwei Farben spielen.
Kostet: circa 30 Euro. Brettspiel.

"Rocksmith" (Lernen)

Darum geht's: Spielerisch Gitarre lernen. "Rocksmith" motiviert hier mit netten Ideen à la "Guitar Hero".
Was habe ich davon? Du erlernst die Griffe, bekommst aber auch Rhythmusgefühl.
Worin besteht der Spaß? Die Songs und die spielerischen Ideen sind eine Sache. Aber "Rocksmith" ist auch ein geduldiges Lernprogramm.
Kostet: Die verschiedenen Versionen kosten 30 bis 100 Euro. Für PC und PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One.
Achtung: Du brauchst eine E-Gitarre. Bei manchen Spielversionen ist das passende Kabel in der Packung dabei.



Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 26 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
megamekerer 04.05.2015
1. Suchbegriffe!
Die Kinder fragen Google nach das was sie interessiert! Als ich Kind war, habe immer die Fragen nach dem Lesen gestellt, ich habe erst wissen müssen um eine Frage stellen können, nun die Kinder heute wissen nur Bruchteile und Fragen immer den nächsten Schritt! Ich will nicht wissen was deren Fragen sind wenn sie erwachsen worden sind!
freedomisnotforsell 04.05.2015
2. und was ist mit...
dem tabletop Simulator? Brettspiele nur online einfach genial. warum niemand vor tabletop auf die Idee gekommen ist, wundert mich. p.s: es macht einen Heidenspaß :-)
meckeronkel 04.05.2015
3. Logische Operatoren
Zitat Artikel: " Kinder benutzen also keine Anführungszeichen beim Suchen, kein ODER, kein UND?" Wie süß, diese Frage. Welche Erwachsene könnte denn mit diesen Operatoren umgehen? Aber vor allem: Wann haben Sie auf Google exakte Suchergebnisse mit diesen Operatoren erhalten (wobei hier ja ein vorangestelltes + für "UND" verwendet werden muss, und "nichts" für "ODER".) Die Zeit der exakten Suchergebnisse ist bei Google gefühlte 10 Jahre vorbei - Google zeigt an, was es will, unabhängig von den eigenen logischen Operatoren.
kai kojote 04.05.2015
4.
Wie irrational es ist, Kindern Seiten wie Wikipedia vorzuenthalten, sieht man daran, dass Google die 94% hat ;) Eine Seite wie FragFinn ist also ohne Aufsicht genauso sinnlos wie jeder andere Versuch, Kinder vor der Realität abzuschotten und in ihre natürliche Entwicklung mit Zensur einzugreifen.
forum@amzar.de 04.05.2015
5. Operatoren sind bei Google Geschichte
Google verfeinert die Suche immer weiter und weiß auch sehr genau, was gesucht wird, bzw. auf welchen Suchergebnissen die Leute bei einem bestimmten Suchbegriff länger bleiben (durch Google Analytics). Das ist auch der Grund, warum ich persönlich mit anderen Suchmaschinen selten das finde, was ich von Google gewöhnt bin. In dieem Zusammenhang funktioniert FragFinn sicher vollkommen anders als der ungeheuer komplexe Algorithmus von Google. Meine Freundin gibt auch nie exakte Adressen ein. Dass jede Suchanfrage bei Google Geld (und Strom) kostet, ist den meisten Menschen nicht klar.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.