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Web-Publishing: So basteln Sie sich Ihre eigene Homepage

Von Dieter Petereit

Edicy: Mehrsprachigkeit, Anbindung an Analytics und SEO-Einbindung

Computer-Nutzer (Symbolbild): Ohne technisches Fachwissen zur eigenen Homepage Zur Großansicht
Getty Images

Computer-Nutzer (Symbolbild): Ohne technisches Fachwissen zur eigenen Homepage


Edicy ist ebenfalls ein relativ neuer Wettbewerber im Markt der Baukastensysteme. Was ihn von allen anderen Lösungen abhebt, ist seine eingebaute Multilingualität. Wenn man will, dass Nutzer auf der Website verschiedene Sprachvarianten auswählen können, führt an Edicy kein Weg vorbei. In sich unterstützt Edicy 16 verschiedene Sprachen, darunter auch Deutsch. Die Multilingualität kann indes für jede beliebige Sprache der Welt verwendet werden.

Hinsichtlich des Designs der Benutzeroberfläche orientiert sich Edicy an aktuellen Tablet-Designkonzepten, was dem User-Interface (UI) einen sehr modernen Touch verleiht. Die Bearbeitung der Sites findet - wie bei Jimdo und der 1&1 Do-It-Yourself-Homepage - in Form eines InPage-Editing statt. Schwebende Bedienelemente erlauben das Einfügen neuer Inhalte und Seiten. Am unteren Bildschirmrand finden sich weitergehende Adminfunktionen. Damit lässt sich das Design komplett verändern. Ebenfalls an dieser Stelle befindet sich das integrierte Blogmodul.

Bei Edicy ist die Verwendung aller Funktionen auf 100 MB Webspace kostenlos - für zwei Nutzer-Accounts. Die größere Variante mit fünf GB Speicherplatz und unbegrenzter Benutzeranzahl sowie einer erweiterten Statistik schlägt mit sechs Euro monatlich zu Buche.

Edicy folgt einem ähnlichen Konzept wie Jimdo, wobei Jimdos UI noch etwas ausgereifter wirkt. Schlagendes Argument für Edicy ist indes die Mehrsprachen-Fähigkeit. Eine Website mit Umschaltfunktion Deutsch/Englisch gehört heute zumindest im Mittelstand zum guten Ton. Dabei werden die unterschiedlichen Sprachen mittels einer Datenbank verwaltet und nicht etwa in redundanten Inhaltsstrukturen. Auf diese Weise ist es leichter, Sprachen hinzuzufügen oder Designänderungen vorzunehmen.

Edicy: Gute Mobilunterstützung und mehrfache Mulitilingualität Zur Großansicht
t3n

Edicy: Gute Mobilunterstützung und mehrfache Mulitilingualität

Edicy-Websites sind automatisch für Mobilgeräte optimiert und ermöglichen die Integration von Google Analytics sowie der Webmaster-Tools und bieten Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung.

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insgesamt 64 Beiträge
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1. basteln...
Medienkritiker 04.09.2011
JAja, gleich kommen Sie wieder, die Verfechter reinen HTML-Codes. Die Retter vor unnütz aufgeblähten Code-Salats aus der Konserve;)
2. Schrott
faustjucken_tk 04.09.2011
Aber manche Leute sind ja gerne mit dem zweiten Platz zufrieden. Die kaufen dann für ihr Büro lieber einen Ledersessel statt das Geld in eine individuelle Website zu investieren.
3. Nicht vergessen:
Jott, 04.09.2011
Jedesmal, wenn eine Homepage mit einem dieser Fertigsysteme erstellt wird, stirbt irgendwo auf der Welt ein Web Designer...
4. Das sind die Gewinner
Hercules Rockefeller, 04.09.2011
Zitat von faustjucken_tkAber manche Leute sind ja gerne mit dem zweiten Platz zufrieden. Die kaufen dann für ihr Büro lieber einen Ledersessel statt das Geld in eine individuelle Website zu investieren.
Und das sind auch die, die irgendwann zur Topbrand im Web aufsteigen. Man muss es auch hier leider wieder erwähnen, aber das Appleprinzip greift im Grunde überall. Ich als Webnutzer bin jedenfalls von "individuellen" Webseiten genervt. Es gibt eben nicht so viel Spielraum, wenn es um gute Lesbarkeit und Bedienbarkeit geht-kennt man von der Zeitung oder dem Buch, gewisse individuelle Ausführungen machen sich gut im Schrank oder Schaufenster, aber miserabel beim lesen. Und so ist es auch bei Webseiten-da ist nicht viel mit Individualität, allenfalls einen kreativen Grafiker braucht man, alles andere verschlimmert die Sache oft nur. Zudem, je individueller eine Seite ist, desto weniger Kunden erreiche ich. Denn die Seite muss auf allen Geräten laufen. Und da immer mehr auf Tablets und Mobiltelefone zurückgreifen, ist weniger mehr und gewisse Standards müssen beachtet werden. Die Seite, die auf dem Desktop knorke aussieht, wird auf dem Mobiltelefon oft kaum mehr bedienbar. Wer bspw. eine Shoppingseite hat, die auch mobil zumindest Artikelsuche und Kauf desselben erlaubt, der kann die Kunden abgreifen, die im Blödmarkt schnell noch den Preis checken. Wer da zu individuell ist, spielt nur dem Blödmarkt in die Hände, denn dort kann man ungehindert zur Kasse gelangen. Selbst Amazon hat diesen Individualitätsfehler begangen. Deren Artikelsuche ist seit einigen Jahren Murks hoch drei, die listet alles mögliche auf, nur nicht nach Preisen und Anbieter geordnet. Mittlerweile finde ich Artikel auf Amazon per Google schneller, als auf der Amazonseite direkt. Aber individuell isses schon, kann man nicht anders sagen...
5. Viel schlimmer
kraij 04.09.2011
Zitat von sysopWebsites aus dem Fertig-Baukasten: Wer keine Agentur für die Erstellung der eigenen Homepage beauftragen will, bastelt sich seine Seite einfach selbst - praktische Angebote helfen dabei. Das Magazin "t3n" stellt sechs Systeme vor. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,782710,00.html
Die Begrifflichkeiten, welche die deutschen Medien allgemein verwenden. Zu Unizeiten hatten wir eine amerikanische Professorin für Mediatechnologie, der sich immer die Haare sträubten wenn jemand von seiner "Homepage" sprach. Die "Homepage" so erklärte sie, ist einzig und allein die Startseite einer "Website". Mit der fehlerhaften Anwendung solcher Begrifflichkeiten würden wir für reichlich Verwirrung sorgen bei "internationalen Kontakten". Beim Spiegel ist das auch noch nicht angekommen...
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