Web-Standard Warum Adobe sich von Flash verabschiedet

Adobe Flash Player: Web-Technologie vor dem Aus?

Adobe Flash Player: Web-Technologie vor dem Aus?

Von und

7. Teil: Was bedeutet das für Anwender?


Kurzfristig ändert sich nichts. Besitzer von Apple-Mobilgeräten können sich weiterhin an Flash-basierten Inhalten im Web stoßen und sich ausgeschlossen fühlen. Besitzer von Android- Handys und anderen Flash-tauglichen Produkten werden dagegen weiterhin Flash-Seiten nutzen können.

Langfristig aber bedeutet Adobes Abkehr vom mobilen Flash, dass immer mehr Multimedia-Inhalte im Netz für HTML5 optimiert werden. Die weitaus meisten Endanwender werden davon bewusst kaum etwas bemerken. Mobile Webbrowser sind heute in der Regel kompatibel zu HTML5, werden die neuen Inhalte also einfach darstellen, ohne dass man dafür selbst aktiv werden muss.

Letztlich wäre der flächendeckende Wechsel zu HTML5 ein Gewinn für alle - denn ein offener, einheitlicher Standard ist am Ende gut für Nutzer, Entwickler und Hardware-Hersteller.

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WasserTrinker, 11.11.2011
1. Volle Kraft voraus
---Zitat--- Letztlich wäre der flächendeckende Wechsel zu HTML 5 ein Gewinn für alle - denn ein offener, einheitlicher Standard ist am Ende gut für Nutzer, Entwickler und Hardware-Hersteller. ---Zitatende--- Dann sollte SPON mal beginnen die LiveTicker zu Sportveranstaltungen ohne Flash anzubieten.
avollmer 11.11.2011
2. Ist das so?
Zitat von sysopEs ist eine harte Wende: Adobe will kein Flash mehr für mobile Geräte entwickeln. Der Konzern*setzt voll auf den Internet-Standard HTML 5 - und wechselt auf die Linie des verstorbenen Apple-Chefs Steve Jobs. Warum verabschiedet sich das Unternehmen*von Flash? Und was bedeutet das für die Nutzer? http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,797009,00.html
Demnach werden rund 20 Millionen iPads pro Monat verkauft? Offiziell sollen es nur etwas mehr als 5 Millionen pro Monat sein. Wenn man die weltweite zusätzliche Nachfrage in 2011 nach Touchpanels zwischen 7" und 11" heranzieht und davon ausgeht, dass diese zu 90% nicht auf irgendwelche Kühlschrankdisplays und Maschinenbedienpanels entfällt, dann kommt man auf ein ganz anderes Verhältnis zwischen iPads und anderen Tablets. Dabei bleiben dann die ganzen 5"er außen vor, die ebenfalls nicht nur eBook-Reader sind.
dreamtimer 11.11.2011
3. Designer
Zitat von sysopEs ist eine harte Wende: Adobe will kein Flash mehr für mobile Geräte entwickeln. Der Konzern*setzt voll auf den Internet-Standard HTML 5 - und wechselt auf die Linie des verstorbenen Apple-Chefs Steve Jobs. Warum verabschiedet sich das Unternehmen*von Flash? Und was bedeutet das für die Nutzer? http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,797009,00.html
Adobe hat v.a. Desgingwerkzeuge geschaffen und der Designer ist deswegen auch Adobes Kundschaft. Der Softwareentwickler wird dann mit dazu genommen. Ob sich der Umstieg auf HTML5 + Javascript für diese lohnt? Sicherlich nicht. Lohnt es sich für Adobe? Auf jeden Fall, denn nun müssen die ganzen "Designsuiten" ja neu erworben werden. Stört es den Endbenutzer? Wahrscheinlich nicht.
M. Michaelis 11.11.2011
4. ...
Zitat von sysopEs ist eine harte Wende: Adobe will kein Flash mehr für mobile Geräte entwickeln. Der Konzern*setzt voll auf den Internet-Standard HTML 5 - und wechselt auf die Linie des verstorbenen Apple-Chefs Steve Jobs. Warum verabschiedet sich das Unternehmen*von Flash? Und was bedeutet das für die Nutzer? http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,797009,00.html
Bessere Akkulaufzeiten. Am Ende hat sich Jobs wieder als der weitsichtigere erwiesen. Schade dass er das nicht mehr erleben konnte. Leider fehlt es nun der IT-Branche an einem ähnlich störrischen Visionär.
Wer ich wirklich bin, 11.11.2011
5. !
Zitat von sysopEs ist eine harte Wende: Adobe will kein Flash mehr für mobile Geräte entwickeln. Der Konzern*setzt voll auf den Internet-Standard HTML 5 - und wechselt auf die Linie des verstorbenen Apple-Chefs Steve Jobs. Warum verabschiedet sich das Unternehmen*von Flash? Und was bedeutet das für die Nutzer? http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,797009,00.html
Das ist der wichtige Teil. Gemeint ist damit natürlich das verdongelte iOS. Mit Markt, also mit Auswahl, hat das genau nichts zu tun. Apple hat in der üblichen diktatorischen Weise den Nutzer *bevormundet*. Und nur damit man die "Macht" auch mal einordnen kann: Am gesamten Webtraffic haben mobile Geräte einen Anteil von etwa 7 Prozent. Die Hälfte davon wiederum fällt auf Apple-Geräte (die nicht mit Flash umgehen können). Wir haben also im Internet 96,5 Prozent flash-fähige Endgeräte. Das allerdings wäre typisch für iJünger. (Und ein schönes Beispiel für das Stockholm-Syndrom.) Es gibt schon einen einheitlichen Standard und der heißt Flash. Damit können knapp 100 Prozent der Geräte umgehen. "Gut für Nutzer" meint also lediglich die 3,5 Prozent Anwender, die von Apple zu Html5 *gezwungen* werden. Glücklicherweise verliert iOS immer mehr Marktanteile an Android (und demnächst auch an Windows 8) und wird in spätestens 2-3 Jahren in der Bedeutungslosigkeit versinken. Damit ist Steve Jobs verheerender Einfluss auf die IT-Industrie hoffentlich zu Ende.
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