Von Matthias Kremp und Christian Stöcker
Kurzfristig ändert sich nichts. Besitzer von Apple-Mobilgeräten können sich weiterhin an Flash-basierten Inhalten im Web stoßen und sich ausgeschlossen fühlen. Besitzer von Android- Handys und anderen Flash-tauglichen Produkten werden dagegen weiterhin Flash-Seiten nutzen können.
Langfristig aber bedeutet Adobes Abkehr vom mobilen Flash, dass immer mehr Multimedia-Inhalte im Netz für HTML5 optimiert werden. Die weitaus meisten Endanwender werden davon bewusst kaum etwas bemerken. Mobile Webbrowser sind heute in der Regel kompatibel zu HTML5, werden die neuen Inhalte also einfach darstellen, ohne dass man dafür selbst aktiv werden muss.
Letztlich wäre der flächendeckende Wechsel zu HTML5 ein Gewinn für alle - denn ein offener, einheitlicher Standard ist am Ende gut für Nutzer, Entwickler und Hardware-Hersteller.
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