Werbemarkt 2010 Firmen werben online mehr als in Zeitungen

26 Prozent Wachstum 2010: Unternehmen gaben in Deutschland 5,4 Milliarden Euro für Online-Werbung aus - laut dem Bundesverband Digitale Wirtschaft ist das Web nun Deutschland zweitstärkstes Werbemedium.


Hamburg - Knapp vorbeigezogen: 19,2 Prozent des Werbeausgaben gingen 2010 in Online-Werbung, 19 Prozent des Bruttowerbeumsatzes floss an Zeitungen. Damit ist laut der Statistik des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) nach Fernsehreklame das zweitstärkste Werbemedium (siehe Grafik unten).

Die Entwicklung der Umsatzanteile von 2009 im Vergleich zu 2010 zeichnet einen klaren Trend - Zeitungen und Magazine verlieren Anteile, Fernseh- und Onlinewerbung gewinnt:

  • Der Umsatzanteil der Zeitungen an den Gesamt-Bruttoausgaben für Werbung sank von 21,4 Prozent 2009 auf 19 Prozent 2010.
  • Der Umsatzanteil der Fernsehwerbung stieg von 37,8 Prozent 2009 auf 39,1 Prozent 2010.
  • Der Umsatzanteil von Publikumszeitschriften sank von 13,9 Prozent 2009 auf auf 12,9 Prozent 2010.

OVK

Am stärksten wuchs bei den Online-Ausgaben der Anteil sogenannter "klassischer Onlinewerbung", womit Banner gemeint sind (siehe Grafik unten).

35 Prozent der Online-Werbeausgaben zahlen Firmen für solche grafischen Werbeeinblendungen (3,15 Milliarden Euro 2010). Die Ausgaben für Suchwortvermarktung stiegen 2010 im Vergleich zu 2009 um 15 Prozent auf 1,86 Milliarden Euro.

OVK

lis



© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.