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Hackerangriff: Werbung auf Yahoo-Seiten verbreitete Schadsoftware

Yahoo-Zentrale in Sunnyvale: Mac-Computer und mobile Geräte nicht betroffen Zur Großansicht
AP

Yahoo-Zentrale in Sunnyvale: Mac-Computer und mobile Geräte nicht betroffen

Der US-Internetkonzern Yahoo meldet einen Angriff auf seine Webseiten in Europa. Hacker sollen über Werbeanzeigen Schadsoftware verbreitet haben. Das Unternehmen versichert, das Problem schnell beseitigt zu haben.

New York - Der US-Internetkonzern Yahoo hat eingeräumt, dass über seine Webseiten in Europa Schadsoftware verbreitet wurde. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, auf den europäischen Yahoo-Seiten seien am Freitag Anzeigen erschienen, über die sogenannte Malware verbreitet worden sei. Als Malware werden Computerprogramme verstanden, die die Abläufe auf den infizierten Computern stören und Eindringlingen möglicherweise Zugang zu privaten Informationen ermöglichen.

Yahoo versicherte, die Schadprogramme seien rasch entfernt worden. Mac-Computer und mobile Geräte seien nicht betroffen gewesen.

Die niederländische Computersicherheitsfirma Fox-IT hatte bereits am Freitag in ihrem Firmen-Blog berichtet, dass Hacker Schadsoftware in Werbungen auf Yahoo-Seiten untergebracht hätten. Schätzungen der Firma zufolge wurden die Schadprogramme an rund 300.000 Nutzer pro Stunde geschickt. Dies entspreche rund 27.000 Infizierungen pro Stunde. Am stärksten betroffen seien Frankreich, Großbritannien und Rumänien.

"Die Urheber der Attacke sind unbekannt, aber sie sind eindeutig finanziell motiviert und haben ihre Dienste anderen Akteuren angeboten", heißt es in dem Blog von Fox-IT.

cte/Reuters

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insgesamt 22 Beiträge
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1. optional
Meshada 06.01.2014
Und dann wird sich gewundert, dass Leute Adblocker benutzen (müssen)...
2. Na wie gut das yuhuu bei mir gesperrt ist
onkendonk 06.01.2014
Ebenso übrigens wie Fakebook, googel und Andere. Und ich vermisse----NICHTS
3. Dummheit und Ignoranz
Paul Panda 06.01.2014
Zitat von sysopAPDer US-Internetkonzern Yahoo meldet einen Angriff auf seine Webseiten in Europa. Hacker sollen über Werbeanzeigen Schadsoftware verbreitet haben. Das Unternehmen versichert, das Problem schnell beseitigt zu haben. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/werbung-auf-yahoo-seiten-verbreitete-schadsoftware-a-941913.html
Die Meldung passt zur Dummheit und Ignoranz dieses Unternehmens: Seit der absolut kranken Umstellung des Yahoo-Mailprogramms und seit der Weigerung dieser Firma, die Beschwerden ihrer Kunden darüber zur Kenntnis zu nehmen, habe ich mich von diesem Chaotenhaufen verabschiedet und brauche mir zum Glück über durch Yahoo verbreitete Schadsoftware keine Sorgen zu machen.
4. optional
lronmcbong 06.01.2014
Schätzungen der Firma zufolge wurden die Schadprogramme an rund 300.000 Nutzer pro Stunde geschickt. Dies entspreche rund 27.000 Infizierungen pro Stunde - sage Sie mir bescheid, wenn Sie sich entschieden haben? ^^
5. 27.000 Infizierungen?
u.loose 06.01.2014
Gibt es so viele User die ohne Adblock und Scriptblock unterwegs sind?
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