Von Richard Meusers
Seit gestern ist es amtlich: Microsofts kommendes Betriebssystem wird auch offiziell den Produktnamen "Windows 8" tragen. Im hauseigenen Blog teilte der Konzern mit, die Software werde in drei verschiedenen Versionen vertrieben, Windows 8, Windows 8 Pro und Windows 8 RT. Otto Normalnutzer sollte mit der Standardausgabe hinlänglich bedient sein, sie ist für PC und Tablet-Rechner auf Basis der x86-Prozessortechnik ausgelegt. Die Pro-Variante hingegen richtet sich mehr an Hardcore-User und Geschäftskunden, die Wert auf zusätzliche Ausstattung und Verschlüsselungstechnologien legen. Windows 8 RT wurde für den Einsatz vor allem in modernen Tablets konzipiert, bei denen ARM-Prozessoren unter der flachen Haube arbeiten. Die RT-Version soll nur vorinstalliert zu haben sein. Für den Anwender kommt sie mit einem Touchscreen-optimierten Paket von Büroanwendungen wie Word, Excel, PowerPoint und OneNote daher. "Neowin" merkt an, eigentlich könne man sogar von fünf verschiedenen Versionen des Betriebssystems reden. Zumindest dann, wenn eine erweiterte Fassung für Unternehmen namens "Windows 8 Enterprise" und eine auf den chinesischen Markt abgestimmte Ausgabe dazugerechnet werden.
IPad mini soll angeblich im Herbst kommen
Neues aus der Apple-Gerüchteküche: Kaum ist das neueste iPad in den Verkauf gegangen, da machen Berichte über ein geplantes Mini-Tablet mit 7,86 Zoll Bilddiagonale und einem Preis von 250 Dollar die Runde. Angeblich seien die Apple-Zulieferer Foxconn und Pegatron schon dabei, eine Bestellung von sechs Millionen Stück abzuarbeiten, so eine Meldung aus China. Schon im März berichtete die "Korea Times", Apples Bildschirmlieferant Samsung habe eine Bestellung über 7,86-Zoll-Touchscreens erhalten. Inwieweit diese gewöhnlich aus dem asiatischen Raum stammenden Vermutungen Hand und Fuß haben, ist derzeit schwer festzustellen. Dagegen spricht die harsche Abfuhr, die Apple-Chef Steve Jobs zu Lebzeiten allen Plänen für Klein-Tablets erteilte. Derartige Projekte seien "Tweener" (betweener), für Tablets zu klein, für Smartphones zu groß und schlichtweg "Totgeburten", hatte Jobs etwa im Oktober 2010 erklärt. Vielleicht aber ist das Ganze auch nichts weiter als eine Spielerei im Rahmen einer Designstudie.
Google Drive wird nächste Woche veröffentlicht
Noch eine Neuerscheinung, diesmal vom Werberiesen Google. Die soll Mitte der kommenden Woche unter drive.google.com mit einem Online-Speicherangebot von fünf Gigabyte für jeden Nutzer zur Verfügung stehen. Das Angebot wird gratis sein, so hoffe Google, der Konkurrenz von Dropbox das Wasser abgraben zu können, vermutet "TheNextWeb". Selbst wenn für zusätzlichen Speicherplatz bezahlt werden müsse, steche diese Offerte Dropbox' zwei Gigabyte aus (dort allerdings kann man seinen Speicherplatz durch gezielte Mitgliederwerbung ebenfalls kostenlos erweitern). Wie Google Drive genau arbeiten werde, scheine noch ein wenig rätselhaft. Entgegen der ursprünglichen Annahme einer Bevorzugung von Windows und gewissen Problemen bei einer Mac-Integration soll Google Drive nun in Desktop-Ordnern sowohl auf Mac-, als auch auf Windows-Rechnern laufen.
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