WordPress So sichern Sie die Blog-Maschine ab

Von Vladimir Simovic

4. Teil: Ausgabe auf Befehle definieren


Template-Tags sind Code-Schnipsel beziehungsweise PHP-Funktionen, die WordPress anweisen, entweder etwas zu tun oder einen bestimmten Inhalt beziehungsweise bestimmte Informationen anzuzeigen. Die meisten der weit über hundert Tags werden Sie sehr wahrscheinlich kaum nutzen. In diesem Beispiel

<?php bloginfo('name'); wp_title();?>

kommen innerhalb des title -Elements zwei Template-Tags zum Einsatz. Das erste kommt mit einem Parameter daher und gibt den Namen der WordPress-Installation aus. Das zweite liefert den Titel des aktuellen Artikels beziehungsweise der aktuellen Seite.

Wenn Sie ein bestehendes Theme bearbeiten, sollten Sie darauf achten, die Template-Hooks nicht zu löschen. Einige Plug-ins benötigen solche Hooks, damit sie richtig funktionieren. Man kann sich die Funktion der Hooks auch bildlich als "Haken" vorstellen, die den Plug-ins einen Punkt bieten, an dem sie sich einklinken können.

So kann das Plug-in "Bad Behavior" im Fußbereich von Seiten eine Statistik der von ihm geblockten Spam-Versuche anzeigen. Dazu muss die Template-Datei "footer.php" aber auch den Hook

enthalten. Sie finden ihn im mitgelieferten Classic-Theme ebenso wie dieses Beispiel:

ID); ?>

Dieser Hook befindet sich beim Formular für Kommentare in der Template-Datei "comments.php". Hier könnte sich beispielsweise ein Plug-in einklinken, das eine Vorschau des Kommentars anzeigt.

Bei den Conditional-Tags handelt es sich um Code-Fragmente, die eine Bedingung aufstellen: "Wenn dies und das erfüllt ist, dann handle so und so." Angenommen, Sie erstellen ein WordPress-Theme und wollen nur auf der Startseite etwas einblenden:


Willkommen in meinem Weblog


Dies erscheint nur auf einer statischen Seite (auch Page genannt):


Dies ist eine Seite


Sie haben auch die Möglichkeit, Conditional-Tags bestimmte Parameter mitzugeben:


Impressum und Kontaktdaten


In diesem Fall stellen Sie als Bedingung, dass eine Seite den Titel "Impressum" trägt. Sie können die Bedingungen auch durch logische Operatoren (||, &&, !, xor) verknüpfen:


Lorem ipsum …


Hier wird als Bedingung "entweder Archiv oder Suchergebnis" gestellt. Mit den Conditional-Tags kann man die Position im Weblog abfragen und davon abhängig unterschiedliche Elemente ausgeben. So lässt sich zum Beispiel die Seitenleiste mit verschiedenen Bildern schmücken, je nachdem, ob es sich um die Startseite, eine andere Seite oder einen Einzelbeitrag handelt.

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