Von Vladimir Simovic
Für den Anfang würde ich empfehlen, sich an dem Classic-Theme zu orientieren. Es war bis Version 1.2 das Standard-Theme und bis zur Version 2.9 gehörte es zum Umfang von WordPress. Das aktuelle Standard-Theme mit dem Namen Twenty Ten setzt zwar neue Maßstäbe, ist aber für Themes-Entwickler, die noch am Anfang stehen, zu viel des Guten. Dagegen bietet das Classic-Theme mit seiner einfachen Struktur und dem übersichtlichen Code einen guten Einstieg.
Um später ein eigenes Theme umzusetzen, erstellen Sie von Ihrem bestehenden Layout ein HTML-Template, das möglichst alle Zustände abdeckt: Übersicht, Einzelansicht, Kommentarbereich et cetera. Zerteilen Sie dieses HTML-Template in die einzelnen Bestandteile und benennen Sie sie entsprechend: Der Kopfbereich wird zu "header.php", der Fußbereich zu "footer.php" und so weiter. Die CSS-Datei sollte style.css heißen.
Die Auflistung der Template-Tags im offiziellen Verzeichnis wird für Sie eine sehr wichtige Anlaufstelle sein, daher sollten Sie sich entweder ein Lesezeichen anlegen oder noch besser die Firefox-Erweiterung "WordPress Helper" installieren. Sie ist für Entwickler von Themes eine sehr wichtige Erweiterung, da sie unter anderem wichtige Links zu der offiziellen Dokumentation enthält. Die Auflistung der Template-Tags, Conditional-Tags und der Hooks ist dann nur zwei Klicks entfernt.
Gefunden in:
Themenheft "Webdesign" vom Computermagazin c't
© c't Heise Zeitschriften Verlag
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