Xbox 360: Erste Klage wegen neuer Konsole

Schon kurz nach dem Verkaufsstart gab es Beschwerden, Microsofts neue Spielkonsole Xbox 360 sei fehlerhaft, werde zu heiß und könne abstürzen. Nun geht ein US-Amerikaner wegen angeblicher "Konstruktionsfehler" vor Gericht.

Der Mann aus Chicago, der sich eine Xbox 360 gekauft hatte, ist der Meinung, Microsoft habe die Konsole zu früh auf den Markt gebracht. Die Energieversorgung und der Zentralprozessor der Konsole würden zu heiß, wodurch hitzeempfindliche Chips im Inneren schließlich einen Absturz herbeiführten.

XBox 360: Konstruktionsfehler?

XBox 360: Konstruktionsfehler?

In den USA ist die Konsole seit dem 22. November erhältlich, in Europa seit dem 2. Dezember. Schon kurz nach dem US-Start hatten enttäuschte Käufer Fotos von eingefrorenen Xbox-360-Bildschirmen auf ihre Webseiten gestellt. Microsoft bezeichnete die Vorfälle aber als "einzelne Berichte über Konsolen, die nicht funktionieren wie erwartet". Es handele sich nur um einen "sehr kleinen Bruchteil" der verkauften Geräte.

Der Kläger will nun aber eine Sammelklage anstrengen. Microsoft sei so darauf versessen gewesen, die neue Konsole auf den Markt zu bringen, bevor die Konkurrenten Nintendo und Sony mit ihren Produkten Revolution und Playstation 3 nachziehen, dass man ein "fehlerhaft konstruiertes" Gerät produziert habe. Der Kläger fordert eine ungenannte Schadensersatzsumme und den Austausch oder Rückruf aller Xbox-360-Konsolen. Von Microsoft kam zu den Vorwürfen nur der Kommentar, man äußere sich nicht zu bevorstehenden Verfahren.

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