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Soziale Netzwerke: Google befreit YouTube von Google+

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REUTERS

Logo von Google+: Immer im Schatten von Facebook geblieben

Auf YouTube kann man bald auch ohne Profil bei Google+ kommentieren. Die Änderung dürfte viele Nutzer der Videoplattform freuen. Allerdings müssen sie sich noch gedulden.

Google macht sein soziales Netzwerk Google+ noch etwas unwichtiger - und dürfte damit bei vielen Nutzern Sympathien zurückgewinnen. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, werden Nutzer von YouTube bald kein Profil bei Google+ mehr brauchen, um Clips hochzuladen, Kanäle zu erstellen oder Videos zu kommentieren.

Auch andere Google-Dienste sollen in den nächsten Monaten von dem sozialen Netzwerk entkoppelt werden, das als Facebook-Konkurrent gestartet war, aber dem Konkurrenten nie die Marktführerschaft streitig machen konnte.

"Die Leute haben uns gesagt, dass der Zugang zu allen Google-Angeboten mit nur einem Nutzerkonto das Leben deutlich einfacher macht", schreibt Google-Manager Bradley Horowitz im Google-Blog. "Wir haben aber auch gehört, dass es keinen Sinn ergebe, das Profil bei Google+ als Identität für alle anderen Google-Produkte zu nutzen."

Google hatte sein soziales Netzwerk im Sommer 2011 gestartet, die zwingende Verbindung für YouTube-Kommentare gibt es seit 2013. Die Anpassung hatte schon damals Proteste nach sich gezogen.

Kommentare bleiben auf der Ursprungsplattform

Für das Kommentieren und Hochladen soll bei YouTube künftig ein normaler Google-Account genügen. Personen, die ein Profil im sozialen Netzwerk angelegt haben, obwohl sie Google+ eigentlich nicht nutzen wollen, will es Google demnächst leichter machen, ihr Profil wieder zu löschen. Das Unternehmen warnt allerdings, dass man mit dem Entfernen warten soll, bis die Änderungen wirklich umgesetzt wurden - andernfalls würde man neben seinem Profil auch gleich seinen YouTube-Kanal löschen.

Seit Montag soll es bei YouTube noch eine kleine, aber bedeutende Änderung geben: Kommentare, die auf YouTube gepostet wurden, erscheinen jetzt nur noch dort. Dasselbe gilt umgekehrt, wenn jemand ein YouTube-Video in Googles Netzwerk kommentiert. Bislang ließen sich Videokommentare auf Google+ bei YouTube ausspielen und YouTube-Kommentare mit Google+ teilen.

Google hatte erst kürzlich angekündigt, sein Foto-Angebot Google+ Photos einzustellen. Mit Google Photos gibt es aber bereits einen Nachfolgedienst, zu dem die bei Google+ Photos gespeicherten Bilder automatisch übertragen werden.

mbö/AFP

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insgesamt 8 Beiträge
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1. da
felisconcolor 28.07.2015
sag noch mal einer Google würde nicht auf Wünsche oder Sorgen seiner Nutzer eingehen. Wie Horowitz es ja bereits ausführte kann man es so oder so sehen. Und Google macht eher einen Schritt zurück zu einem eigenständigeren Youtube als jedem G+ aufzwingen zu wollen. Da hat jemand Eier in der Hose.
2. 6. Rad am Wagen
keksguru 28.07.2015
vor allem die Altnutzer die wie ich erst später durch die Migration zu Google zu einem Google Konto gekommen sind und dann noch durch das Schlucken weiterer Dienste dann noch eins kriegten waren dann damit beglückt worden, mindestens ein vollkommen nutzloes google+ Konto vor die Füße geworfen zu kriegen.
3. Google macht andauernd irgendeinen Unsinn
blob123y 28.07.2015
Es gibt dort zuviele Leute die eigentlich nichts Ernsthaftes zu tun haben und deshalb irgendetwas machen was sinnlos ist. Seien wir uns doch ehrlich eigentlich braucht niemand Google alles was die anbieten gibts woanders in besserer Form die kopieren doch nur andauernd und schreien bloss immer am lautesten, typisches Ami Marketingbebloeck.
4.
GrinderFX 28.07.2015
Wer nicht die Youtube Kommentare per Plugin ausblendet, hat meiner Meinung nach sowieso schwere Probleme. Denn diesen geistigen Schund kann doch wirklich keiner freiwillig ertragen. Was da geschrieben wird ist nicht zu ertragen.
5. Lieber spät als nie
static2206 28.07.2015
Die Einführung war schon ein Fehler, welcher schon im Vorfeld bekannt gewesen sein müsste. Aber lieber später den Fehler korrigieren als beharrlich auf dem Mist zu verharren. Deswegen Danke Google. Das beste ist sowieso dem Kunden die Wahl zu lassen. Eine komplette Entkopplung wäre noch nicht mal notwendig, wenn Google dem Kunden die Wahl lassen würde, G+ Profil oder eigenenständigen Account
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