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Angeklickt

Angeklickt Todesstern über Frankfurt

Wird der nächste "Star Wars"-Film in Frankfurt gedreht? Ein neues Video zeigt Sternzerstörer und imperiale Shuttle am Frankfurter Flughafen. Und über allem schwebt ein Todesstern. Droht Hessen etwa Ungemach?

Eine wacklige Kamera hält auf das Autobahnschild. "Imperial Starport Frankfurt" steht da, immer weiter auf der A3 in Richtung Wiesbaden und Kelsterbach. Im nächsten Bild fliegt ein dreiflügeliges Shuttle aus dem "Krieg der Sterne"-Universum über das Flughafengelände, begleitet von zwei Tie-Fightern in Eskort-Formation. Ein AT-AT-Walker stapft über das Flugfeld, ein paar imperiale Sturmtruppen brüten in der Sonne und ein Sternzerstörer liegt am Horizont: grau und mit riesigen Aufbauten.

Das Video namens "Leaked Star Wars Episode VII Filmset Footage", das ein Frank Wunderlich vor ein paar Tagen bei YouTube einstellte, ist längst ein kleiner Hit in den Blogs und Facebook-Feeds. Im Begleittext heißt es: "Sieht ganz so aus, als ob 'Krieg der Sterne' in der nächsten Folge auch auf der Erde spielt. Ich habe diese Bilder auf meinem Flug zurück aus den USA am Frankfurter Flughafen aufgenommen. Sieht ganz so aus, als ob Deutschlands größer Flughafen eine wichtige Rolle als Imperialer Raumhafen spielen wird - man sah nur Imperiale Truppen in der Szene."

Wenn am Schluss des Videos das Shuttle an der Silhouette des Todessterns vorbeifliegt, bleibt man vielleicht mit dem Gefühl zurück, dass hier nicht alles mit rechten Dingen vor sich geht. Und wer Frank Wunderlich ist, bleibt auch ungeklärt. Man darf nicht zu viele Fragen stellen.

Nur eine: Könnte das ein Guerilla-Marketing-Versuch der Produktionsfirma sein, also Werbung für den nächsten "Star Wars"-Film? Wohl nicht. Ihnen wäre wohl nicht entgangen, dass 30 Jahre nach dem Fall des Imperiums - zu dieser Zeit soll der nächste "Krieg der Sterne"-Film spielen - kein imperialer Raumhafen in Betrieb sein dürfte. Und überhaupt: War der (zweite) Todesstern nicht längst zerstört? Nicht zu viele Fragen stellen.

fko

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  • Felix Knoke schreibt von Berlin aus über elektronische Lebensaspekte und versucht sich vergeblich als Hitproduzent in seinem Wohnzimmerstudio.

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