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Die Chancen, die Fakten, die Spieler - wer am Sonntag Weltmeister wird ++ Und wie sich Harald Schmidt das Finale vorstellt ++ Wie die Briten gegen Donald Trump protestieren ++ Und wie es gelingt, weniger Müll zu produzieren ++ Hier ist Ihr Update für den Abend.
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Der Tag kompakt
Liebe Leserin, lieber Leser, guten Abend,

Hier finden Sie die wichtigsten Nachrichten des Tages, die beliebtesten Geschichten von SPIEGEL+ und Tipps für Ihren Feierabend.

DAS THEMA DES TAGES

Die Chancen, die Fakten, die Spieler - wer am Sonntag Weltmeister wird

Frankreich oder Kroatien. Eine der beiden Mannschaften wird am Sonntag als neuer Weltmeister in Moskau vom Platz gehen. Für Kroatien ist es das erste WM-Finale, für Frankreich bereits das dritte nach 1998 und 2006.

Die Kroaten sind in diesem Turnier mehr gelaufen als jede andere Mannschaft, sie mussten allein dreimal in die Verlängerung, die Franzosen noch gar nicht. Antoine Griezmann, Kylian Mbappé - die großen Stars der Franzosen stehen in der Offensive. Der Schlüssel zum Erfolg aber ist vor allem die bisher überragende Abwehr der Equipe. "Die kroatische Defensive ist stark, doch die französische sucht bei diesem Turnier ihresgleichen", schreibt mein Kollege Danial Montazeri.

Der kroatische Spieler Mario Mandzukic nach seinem Tor gegen England
AFP
Der kroatische Spieler Mario Mandzukic nach seinem Tor gegen England

Der Argentinier Néstor Pitana wird das Spiel pfeifen. Als zweiter Schiedsrichter der Geschichte darf er sowohl das Eröffnungsspiel als auch das Endspiel leiten - eine verdiente Auszeichnung. Überhaupt haben die Referees bei diesem Turnier überzeugt. Was die Bundesliga daraus lernen kann.

Noch ist die deutsche Nationalmannschaft Weltmeister - am Sonntag müssen sie den Pokal abgeben. Philipp Lahm wird ihn ins Moskauer Luschniki-Stadion tragen. An dieser WM-Pleite war der ehemalige Nationalspieler nicht beteiligt. Warum dem DFB-Team bei diesem Turnier seine Bequemlichkeit zum Verhängnis wurde, kommentiert mein Kollege Peter Ahrens.

Zu sehen ist das Finale am Sonntag um 17 Uhr im ZDF und auf Sky, das Spiel um den dritten Platz am Samstag um 16 Uhr in der ARD und auf Sky. Beide Spiele können Sie auch im Liveticker von SPIEGEL ONLINE verfolgen.

Abseits von WM-Trubel und Präsident Wladimir Putin hat Russland noch viele andere Geschichten zu erzählen. Unsere Moskau-Korrespondentin Christina Hebel hat sie gesucht, die Gesichter Russlands. Eines von ihnen ist Ilja, der Travestiekünstler. Jede Nacht verwandelt er sich in Gerda.

Ilya als Eiskönigin Gerda in Sotschi
Ekaterina Anokhina
Ilya als Eiskönigin Gerda in Sotschi

DAS BILD DES TAGES

In London protestierten Tausende gegen den Besuch von US-Präsident Donald Trump. Sie werfen ihm unter anderem Sexismus, Rassismus und Hass auf Homosexuelle vor. Über der Stadt schwebte während der Demo ein riesiger Ballon in Form eines Babys mit dem Gesicht Trumps.

Der sechs Meter hohe Ballon "Baby Trump" in London
REUTERS
Der sechs Meter hohe Ballon "Baby Trump" in London

Trotz jüngster Dissonanzen bekräftigten die britische Premierministerin Theresa May und Donald Trump heute auf einer Pressekonferenz: Man wolle die Zusammenarbeit vertiefen, vor allem in der Sicherheitspolitik und in den wirtschaftlichen Beziehungen.

NEWS

Was Sie heute wissen müssen

  • Die Reaktion der EU auf Theresa Mays Weißbuch ist zurückhaltend. Das Papier könnte eine gute Basis für weitere Verhandlungen über den Brexit sein, heißt es. Zahlreiche Details aber sind nach wie vor ungeklärt.
  • Nach dem Nato-Gipfel wirft Außenminister Heiko Maas dem US-Präsidenten im SPIEGEL Zerstörungslust vor. Ex-SPD-Chef Martin Schulz forderte die Bundesregierung auf, sich Trumps Wünschen nach einer massiven Steigerung des deutschen Verteidigungsetats entschlossen entgegenzustellen. Die Details.
  • Eltern, Geringverdiener und Frührentner sollen profitieren: Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat heute den sogenannten Rentenpakt präsentiert. Doch langfristig bleiben viele Probleme bestehen.
  • Die NSU-Morde belasten die Beziehung vieler türkischstämmiger Migranten zu Deutschland. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Was das für das ganze Land bedeutet.
  • 2017 kamen in Deutschland weniger Kinder zur Welt als im Jahr davor. Rund 785.000 Neugeborene waren es laut Statistischem Bundesamt. Die Fakten, die Zahlen.

MEINUNG

Die meistdiskutierten Kommentare, Interviews, Essays

Deutschlands Globalisierungsverlierer: Das Land profitiert vom freien Handel. Doch vor lauter Lobhudelei über die Exportpotenz unterschätzt die Bundesregierung, dass es auch hierzulande viele Menschen gibt, die nicht zu den Gewinnern zählen. Viel zu viele. Die Kolumne von Thomas Fricke.

Schlittenfahrt mit Trump und Putin: Traum-WM-Finale in Moskau. Die Trumps im Stadion, und dann weiter in Putins Schlitten nach Helsinki. So stellt sich Harald Schmidt das WM-Finale vor. Das Video.

Harald Schmidt
DER SPIEGEL
Harald Schmidt

STORIES

Die meistgelesenen Texte bei SPIEGEL+

Wie der Brexit die Briten spaltet: Die Regierung strauchelt, Unternehmen warnen, die Zeit drängt: Doch beim EU-Austritt bleiben die Fronten verhärtet. Warum ändert sich die Stimmung der Briten nicht? Von Kevin Hagen.

Brexit-Gegner Buisson und Mitstreiter in einem Lokal in Basingstoke
Andrea Artz
Brexit-Gegner Buisson und Mitstreiter in einem Lokal in Basingstoke

Mehr Platz in der Tonne: Wie es gelingt, weniger Müll zu produzieren: ein Rundgang durch die eigene Wohnung. Und nützliche Tipps für den Alltag.

MEIN ABEND

Die Empfehlungen für Ihr Wochenende

Was Sie sehen sollten: Im Film "Zama" zerpflückt die Argentinierin Lucrecia Martel den europäischen Kolonialismus. "Radikaler, erfinderischer und vor allem lustiger hat sich das Kino selten gegenüber der Geschichte behauptet", schreibt meine Kollegin Hannah Pilarczyk.

"Zama"-Darsteller Daniel Giménez Cacho (r.) mit Matheus Nachtergaele
Grandfilm
"Zama"-Darsteller Daniel Giménez Cacho (r.) mit Matheus Nachtergaele

Was Ihre Kinder hören sollten: Das Hörbuch "Erwin, der Angler" erzählt die Geschichte von Erwin, der jeden Tag unverdrossen aufs Meer rudert und versucht, einen Fisch zu fangen. Er scheitert jeden Tag aufs Neue, doch bekanntlich ist der Weg das Ziel. Noch mehr Hörempfehlungen für Kinder.

Was Sie (vor)lesen könnten: "Gretchen Sackmeier" von Christine Nöstlinger. Die österreichische Kinderbuchautorin ist im Alter von 81 Jahren gestorben, wie der Residenz-Verlag in Wien heute bestätigte.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Herzlich

Ihre Katharina Zingerle vom Daily-Team

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