Düsseldorf - Wie der Geschäftsführer der betroffenen Juwelierkette, Roland Kaulfuß, heute mitteilte, stünden noch alle Mitarbeiter des überfallenen Geschäfts unter Schock und würden von einem Psychologen betreut.
Fünf mit Maschinenpistolen um sich schießende Männer hatten am Samstag mitten im Einkaufstrubel das Juweliergeschäft überfallen und Schmuck im Wert von mehr als zwei Millionen Euro erbeutet. Die Polizei hat bei der Suche nach den Tätern bislang keine heiße Spur. Zeugen berichteten, dass die Männer mit osteuropäischem Akzent sprachen. Die Täter sind offenbar nach Holland entkommen. Nur 28 Minuten nach dem Überfall hatten Zeugen gesehen, wie der gesuchte Wagen mit Tempo 200 auf die holländische Grenze zuraste.
Unterdessen haben die Ermittler Parallelen zu einem gescheiterten Blitzeinbruch auf dasselbe Juweliergeschäft im Juli 2004 entdeckt. Wie damals war der Fluchtwagen im holländischen Sittard gestohlen und später angezündet worden. Auch diesmal flüchteten die Verbrecher in Richtung Niederlande.
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