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13.03.2001
 

Fund

Grindwal strandet vor St. Peter-Ording

Ist das Tier noch zu retten oder ist es bereits tot? Ein fünf Meter langer Grindwal liegt an der nordfriesischen Küste auf Sand.

St. Peter-Ording - Nach Angaben der Kurverwaltung des Nordseebades wird das Gewicht des Tieres auf 1,5 Tonnen geschätzt. Die Wildhüter des Naturschutzgebietes würden sich um das Tier kümmern, über den Zustand des Wales sei allerdings noch nichts bekannt, hieß es zunächst. Andere Quellen meldeten, das Tier sei schon verendet. Nähere Informationen werden im Laufe des Nachmittags erwartet.

Der Entdecker des Grindwales ist nach Auskunft des Nationalparks der fünfjährige Melvin Hildebrandt, der seinen Vater am Strand von St. Peter-Ording begleitete. "Er hat einen Blick für Seltenheiten und bekam glänzende Augen, als er den Wal entdeckte", berichtet sein Vater, Nationalpark-Aufseher Karl-Heinz Hildebrandt.

Der auch Pilotwal genannte Grindwal gehört zur Gattung der Delfine und wird bis zu acht Meter lang. Mit seinem kugelförmigen, fast geschwollen wirkenden Kopf ist das Tier leicht zu erkennen. Grindwale leben im Nordatlantik, im Mittelmeer und in der Nordsee. Ins Wattenmeer vor der Küste gelangen sie nur ausnahmsweise. Zuletzt wurden 1995 und 1999 je ein Tier an der Westküste Schleswig-Holsteins angespült. Grindelwale zählen zur Gruppe der Zahnwale und ernähren sich vor allen von Fischen und Tintenfischen. Der Kadaver soll geborgen und in Büsum untersucht werden.

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