Will nicht nur Hitler, sondern auch Jesus klonen: Claude Vorilhon alias Raël
Montreal - Ein hoher Priester der Sekte habe das Klonvorhaben einem Reporter der "Bild"-Zeitung verraten, berichtet das Hamburger Boulevard-Blatt. Allerdings hätten die Ufo-Gesinnungsgenossen ein Problem: Ihnen fehle das notwendige Erbmaterial.
Eine mögliche Lösung hat das Blatt selbstverständlich auch parat: Als beste Quelle für Blut eigne sich "zweifelsfrei" das Turiner Grabtuch. In ihm soll einst der gekreuzigte Messias eingehüllt gewesen sein. Das Tuch werde in einem Stahlsafe gesichert aufbewahrt. In ihm befänden sich auch große Blutflecken, mit denen, so "Bild", sich genetisches Material gewinnen lasse. Weitere Reliquien sollen sich in geheimen Klöstern befinden.
Jesus spiele in der wirren Ideologie der Sekte augenscheinlich eine besondere Rolle, berichtet die Zeitung. Guru "Raël" soll sogar sein Bruder sein. Göttliche Wesen, so genannte Elohim, hätten Raël dies eingeflüstert. Raël, der nach eigenem Bekunden 1983 erleuchtet wurde und lange in Frankreich lebte, ist angeblich dazu auserwählt, Jesus' Wiederkehr in einem Ufo vorzubereiten. Mangels Ufo greifen die Sektenmitglieder jetzt offenbar lieber zum Klon. Was wohl wahrscheinlicher ist?
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