Ein Paar französischer Pistolen von George Washington, die der erste US-Präsident einst griffbereit im Pferdesattel hielt, haben bei einer Versteigerung in New York einen Rekorderlös gebracht. Die Pistolen übertrafen mit 1,98 Millionen Dollar (2,2 Millionen Euro) den Schätzpreis um fast ein Viertel. Nach Mitteilung des Auktionshauses Christie's vom Freitagabend setzten sie mit ihrem Erlös einen neuen Weltrekord.
Die beiden Schusseisen waren Washington, der 1789 als erster Präsident antrat, während des Revolutionskrieges gegen die britische Kolonialmacht von Frankreichs Marquis de Lafayette als Freundschaftsbeweis überreicht worden. 1824 kamen sie in den Besitz von Andrew Jackson, der fünf Jahre später siebter US-Präsident wurde.
Washington hatte nach Angaben von Christie's fünf Paar Pistolen besessen. Die jetzt versteigerten waren die letzten in privatem Besitz. Sie wurden von einem anonymen Käufer erworben. Die anderen vier Pistolenpaare Washingtons gehören öffentlichen Museen und Institutionen.
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