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11. September Durften Terroristen trotz Verdachts an Bord?

Der Plan der Terroristen vom 11. September wäre offenbar fast in letzter Minute gescheitert. Beim Einchecken unterzogen Sicherheitsbeamte neun der 19 Attentäter erhöhten Sicherheitskontrollen.

Die Terroristen Mohammed Atta und Abd al-Asis al-Umari beim Passieren der Sicherheitskontrolle am Flughafen Portland
AP

Die Terroristen Mohammed Atta und Abd al-Asis al-Umari beim Passieren der Sicherheitskontrolle am Flughafen Portland

Drei von ihnen fielen wegen Unregelmäßigkeiten in ihren Dokumenten auf. Das berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf US-Behörden. Sechs der Terroristen wurden für ein spezielles Computer-Screening-System ausgewählt. Die Behörden wollten jedoch keine näheren Angaben machen, welche Hijacker betroffen gewesen seien und in welchen der Todesflugzeuge sie saßen.

Auch ob die neun Terroristen von den Sicherheitskräften befragt wurden und ob die als Tatwaffen benutzten Teppichmesser entdeckt wurden, blieb unklar.

In den USA sorgt die neue Erkenntnis für Aufregung. Zweifel an der Qualität der Sicherheitsvorkehrungen an amerikanischen Flughäfen werden laut. Eine Gruppe von Angehörigen der Opfer des 11. Septembers hat eine Untersuchung durch den Kongress gefordert. Eine Kommission soll klären, ob an diesem Tag die Sicherheitsmaßnahmen zu lasch gehandhabt wurden.

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