Berlin - Das teilte LKA-Chef Peter-Michael Haeberer am Donnerstag mit. "Es gibt keinen Anlass zur Sorge", sagte er. Es liege "nicht der geringste Grund" vor, die Absage der Veranstaltung zu empfehlen.
Ein zwei Tage zuvor erschienener Bericht der "Bild-Zeitung", wonach arabische Terroristen möglicherweise während der Love Parade eine Autobombe zünden wollten, habe "unbegründete Ängste" hervorgerufen, kritisierte Haeberer. Die Meldung ging zurück auf die Berichte eines V-Mannes der Polizei. Dieser hatte gemeldet, die Attentäter hätten angeblich schon Sprengstoff für den Anschlag nach Berlin geschmuggelt. Nun stellte sich heraus, dass der Tipgeber sich dies nur "zusammengereimt" habe, berichtet die "Berliner Zeitung".
Die Polizei hatte in einer ersten Reaktion die Berichte weder dementieren noch bestätigen wollen. Dagegen hatten die Veranstalter bereits am Dienstag nach Gesprächen mit dem LKA erklärt, es gebe keinerlei Hinweise, die die verbreitete Meldung bestätigen können. "Die Teilnehmer sind keiner größeren Gefahr ausgesetzt als Teilnehmer jeder anderen Großveranstaltung auf der Welt", sagte der Geschäftsführer der Love Parade Berlin GmbH, Fabian Lenz.
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