Gehirn-Modell: Auf Wortkargheit programmiert
München - Während Frauen durchschnittlich am Tag rund 23.000 Wörter über ihre Lippen bringen, produzieren Männer gerade mal die Hälfte, berichtete die Frauenzeitschrift "Freundin" in ihrer neuesten Ausgabe unter Berufung auf die Berliner Psychologin Constanze Fakih. Dass das so ist, ist jedoch nicht auf allgemeine männliche Maulfaulheit zurückzuführen, so der Bericht. Vielmehr könnten die Herren der Schöpfung gar nicht anders.
Denn für das Schweigen sei das männliche Gehirn verantwortlich, behaupten die Kommunikationsexpertinnen Allen und Barbara Pease. Während die rechte Gehirnhälfte der Männer nach verrichteter Arbeit den Tag verarbeite, stelle die für Reden und Zuhören verantwortliche linke Hirnhälfte vorübergehend ihren Betrieb ein. Dies sei der Grund für die Wortkargheit vieler Männer am Feierabend.
Warum dies bei den Frauen nicht einfach genauso sein kann, warum das weibliche Gehirn offensichtlich anders funktioniert, geht aus dem Bericht allerdings nicht hervor.
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