München - Bei den verdächtigen Männern handele es sich um vier 30 bis 35 Jahre alte Algerier und Libyer, die angeblich als Asylbewerber eingereist seien. Das BKA wollte entsprechende Berichte nicht kommentieren, wie ein Sprecher erklärte.
Einem Bericht des "Focus" zufolge kennen die Sicherheitsbehörden die Namen der Verdächtigen und verfügen über präzise Personenbeschreibungen. Das mutmaßliche Terror-Kommando habe Kontakt zu einer Ende Mai in Marokko enttarnten Extremistengruppe gehabt, die Anschläge auf Kriegsschiffe in der Straße von Gibraltar geplant habe.
Weiterhin berichtete das Magazin, dass die Hamburger Terrorzelle um den Todespiloten Mohamed Atta eventuell Kontaktleute in Thailand gehabt habe. Das BKA und die US-Bundespolizei FBI überprüften derzeit eine bislang unbekannte Reise des Atta-Vertrauten Ramzi Binalshibh im Juli 2001 nach Bangkok. Binalshibh, der Mitte September in Pakistan verhaftet wurde, habe die Reise gestanden, aber keine Einzelheiten über Kontaktleute genannt. Auch dazu wollte der BKA-Sprecher keine Stellungnahme abgeben.
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