Berlin - Nach dem blutigen Anschlag auf ein Hotel in Kenia verbreitet die US-Regierung Erkenntnisse, wonach weitere Anschlägen in Ostafrika möglich seien. Es gebe Hinweise, nach denen ähnliche Attacken gegen amerikanische Ziele in Dschibuti geplant sein könnten, hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Reisewarnung des US- Außenministeriums an Amerikaner. Zwar sei die Glaubwürdigkeit der Hinweise unklar, doch US-Bürger, die Ostafrika besuchen wollten oder sich bereits dort aufhielten, sollen besonders wachsam sein.
Nach Berichten des Fernseh-Senders CNN lagen der USA vor den Anschlägen in Kenia vom Donnerstag Hinweise auf mögliche Terrorattacken vor. Die Washingtoner Regierung habe geheimdienstliche Informationen aus Australien erhalten, in denen vor Anschlägen gegen westliche "Interessen“ in Kenia gewarnt wurde, meldete CNN am Samstag unter Berufung auf einen hohen US- Beamten. Die Regierung sei aber nicht in Aktion getreten, weil sie die Hinweise als nicht glaubwürdig eingestuft habe. Bei einem Selbstmordanschlag in Mombasa waren am Donnerstag 16 Menschen unter Einschluss der drei Täter ums Leben gekommen. Ein Raketenangriff auf ein Flugzeug misslang.
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