Montag, 23. November 2009

Panorama



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03.12.2002
 

Anschläge in Kenia

Bekennerschreiben der Qaida

Laut einem Bekennerschreiben auf einer arabischen Website hat die Terrororganisation al-Qaida die jüngsten Terroranschlägen in Kenia verübt. US-amerikanische Experten halten das Schreiben für echt.

Zwei ausgebrannte Autos vor dem Hotel Paradise
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REUTERS

Zwei ausgebrannte Autos vor dem Hotel Paradise

Dubai - In Washington verlautete am Montag aus US-Regierungskreisen, die mit "Politisches Büro der Qaida al-Dschihad" unterzeichnete Erklärung werde als glaubwürdig angesehen. Die Erklärung war auf einer Internet-Seite radikaler Muslime veröffentlicht worden. Laut der Internetseite "www.arabforum.net" hat sich al-Qaida auf mehreren islamischen Websites zu der Tat bekannt. "Unsere Mudschahidin haben die Operationen gegen israelische Interessen in Kenia durchgeführt", wird dort aus dem angeblichen Bekennerschreiben zitiert. Außerdem habe al-Qaida weitere Anschläge gegen "alle, die sich an dem Kreuzzug gegen den Islam und die Muslime beteiligen", angekündigt.

Aus den US-Kreisen verlautete, es gebe weitere Anhaltspunkte, die für eine Beteiligung al-Qaidas sprächen. So sei die Seriennummer der Rakete, die vergangene Woche in Kenia auf ein israelisches Passagierflugzeug abgefeuert wurde, im gleichen Nummernbereich wie eine Rakete, mit der in Saudi-Arabien US-Militärflugzeuge beschossen wurden. Es sei eine Verbindung zwischen al-Qaida und diesem Angriff in Saudi-Arabien hergestellt worden.

Kenianische Soldaten untersuchen die Überreste des Hotels
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AP

Kenianische Soldaten untersuchen die Überreste des Hotels

In dem auf der Website veröffentlichten Bekennerschreiben hieß es: "Die Kämpfer der Qaida kehren an den Ort zurück, wo der Kreuzritter-Juden-Koalition vor vier Jahren ein Schlag versetzt wurde." Der Text spielte damit auf die Bombenanschläge auf US-Botschaften in Nairobi und Daressalam 1998 an. Auch mindestens ein Medienunternehmen in der Golfregion erhielt das Schreiben.

Bei den Anschlägen auf ein Hotel und auf ein israelisches Passagierflugzeug im kenianischen Mombasa waren am Donnerstag neben den drei Selbstmordattentätern drei Israelis und zehn Kenianer getötet worden.

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