Köln – Der 25-Jährige hatte aus Rache einen Justizbeamten bis zu 600 Mal pro Nacht angerufen. Neben dem fernmündlichen Gegrunze hatte der „Telefonterrorist“ dem Beamten immer wieder Taxis bestellt. Das Kölner Amtsgericht befand auf Körperverletzung und verurteilte den Mann zu einer Bewährungsstrafe von vier Monaten. Ein Arzt hatte dem Beamten in einem Gutachten bestätigt, er habe durch den Telefonterror massive psychische Beeinträchtigungen erlitten.
Der 25-Jährige hatte eingeräumt, aus Rache zum Hörer gegriffen zu haben. Der Mann hatte wegen einer anderen Sache im Gefängnis gesessen und ausgesagt, der Justizbeamte habe ihn während der Haft zusammengeschlagen.
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