Las Vegas - Chris Moneymaker war der erste Gewinner, der sich über das Internet für die Meisterschaft qualifizierte. "Ich hatte Glück", sagte Moneymaker, von seinen Freunden auch "Money" genannt. Ich habe während des Turniers viel geblufft und irgendwie bin ich damit durchgekommen." Dabei begann er erst vor drei Jahren mit dem Poker-Spielen.
Unter den begeisterten Zurufen seiner Fans entschied Moneymaker die entscheidende Partie gegen Ihsan "Sam" Farha im Binion's Horseshow Hotel & Casino mit einem "Full House" für sich. Die Partie begann am Freitagabend und endete erst am frühen Samstag. Während des Spiels hielt er einen kleinen Kristall als Glücksbringer in der Hand. Moneymaker umarmte nach seinem Sieg seinen Vater und spendete 25.000 Dollar für die Krebsforschung.
Moneymaker war einer von 37 Spielern, die sich gegen eine Gebühr von 40 Dollar auf einer Web-Site für die Weltmeisterschaft qualifizierten. Ohne Qualifikation kostete die direkte Teilnahme am Turnier 10.000 Dollar.
Das Turnier hatte am Montag mit einer Rekordbeteiligung von 839 Spielern begonnen, das waren 33 Prozent mehr als 2002. Spieler und Experten rechneten nach Moneymakers Sieg mit einem Popularitätsschub für das Poker-Spielen live und über das Internet. Moneymaker sagte, als unbekannter Spieler habe er einen Vorteil bei dem Turnier genossen. "Ich wurde unterschätzt, weil niemand wusste, wer ich war", erklärte er. "Wenn ich gewinnen kann, kann das jeder."
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