
Bärbel Schäfer: Einmal mit Friedman telefoniert
Frankfurt am Main - Schäfers Berater Stephan Clausen sagte der "Bild"-Zeitung am Montag, sie gehe "nach wie vor nicht davon aus, dass die schweren Vorwürfe zutreffen". Friedman, der durch Zufall ins Visier der Fahnder geriet, steht unter dem Verdacht Kokain besessen zu haben. Er soll auch Kontakte zu osteuropäischen Prostituierten gehabt haben. Bei einer Razzia hatten die Fahnder in der vergangenen Woche drei Tütchen mit Kokainspuren in Friedmans Wohnung und seiner Frankfurter Kanzlei entdeckt.
Schäfer habe davon nichts gewusst, sagte Clausen dem Blatt. Die 39-Jährige stehe noch immer unter Schock und halte sich zurzeit bei ihrer Mutter auf. Sie habe inzwischen einmal mit Friedman telefoniert. "Beide wollen jetzt erst einmal abwarten, wie die Ermittlungen ausgehen", sagte Clausen dem Bericht zufolge.

Michel Friedman: Erst einmal untergetaucht
Friedman ruhe sich aus, teilte sein Büro in Frankfurt am Montag lediglich mit. Nach seiner vorerst letzten Talkshow am Mittwochabend in der ARD sei der Moderator noch im Studio zusammengebrochen, bestätigten Zeugen entsprechende Zeitungsberichte.
Friedmans Anwalt Eckart C. Hild wartet bislang noch immer auf den Einblick in die Ermittlungsakten, ohne den es keine Vernehmung seines Mandanten geben könne. Er stehe natürlich im Kontakt mit Friedman, wolle aber weiter nichts über ihn sagen, erklärte Hild am Montag.
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