Zum 21. Geburtstag hatte der Enkel der Queen seine rund 300 Gäste aufgefordert, ihre übliche Abendgarderobe im Schrank hängen zu lassen - denn das Fest stand unter dem Motto "Jenseits von Afrika". Dementsprechend sollten die Gäste gekleidet kommen, wünschte der Prinz, der ein erklärter Afrika-Fan ist und in seiner Freizeit Kisuaheli lernt. Er wolle keine "sterile" Atmosphäre und habe seine Familie gebeten, sich bei der Party locker zu geben, hatte William zuvor erklärt.
Sein jüngerer Bruder, der rothaarige Harry, wurde dann auch bei der Ankunft auf Schloss Windsor als Großwildjäger verkleidet gesichtet: Er trug einen Tropenhelm zum khakifarbenem Hemd. Die Königin kam in lindgrün, Schauspieler Rowan Atkinson (Mr. Bean) wurde mit seiner wohlbehüteten Frau gesehen. Für gute Stimmung sorgte die extra aus Botsuana eingeflogene Band Shakarimba. In Proben hatte der Prinz zuvor selbst die Trommel geschlagen.
Überschattet wurde die Feier von einem Zwischenfall: Während einer Ansprache Williams, der gerade seinem Vater und seiner Großmutter für die Party danken wollte, stolperte ein Mann aufs Podium und griff nach dem Mikrofon. Wie die Zeitung "News of the World" berichtet, wurde er von Sicherheitskräften überwältigt und festgenommen. Die Polizei erklärte, der Mann sei nicht bewaffnet gewesen. Er befinde sich in Polizeigewahrsam. Innenminister David Blunkett habe eine Untersuchung angeordnet.
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