Hannover Airport - Auserkoren zur Anti-Terror-Zentrale?
Hamburg - Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" geht das aus einem Arbeitspapier zur Luftsicherheit hervor, das Experten des Bundes ihren Länderkollegen in Köln vorgestellt haben. Detailliert mache das Papier Vorschläge, wie bei einem Terrorangriff aus der Luft die Befehlskette ablaufen soll.
Geht es nur darum, dass Abfangjäger der Luftwaffe ein Flugzeug abdrängen, soll der Inspekteur der Luftwaffe die Befehlsgewalt haben. Luftwaffen-Generäle würden ihn bei Abwesenheit vertreten. Jeglichen Waffeneinsatz jedoch könnte demnach allein der Verteidigungsminister anordnen.
Für die Abwehr von Terroranschlägen aus der Luft werden in Deutschland künftig ausgewählte Flughäfen als mögliche Landebahnen für gekaperte Maschinen dienen. Die Regierung plant nach Angaben des Verteidigungsministeriums vom Donnerstag den Aufbau eines zentral gesteuerten Lage- und Führungszentrums für Luftverteidigung. Ein Sprecher sagte, nach dem neuen Sicherheitskonzept kommen nur bestimmte Flughäfen in Frage, auf die entführte Flugzeuge künftig umgeleitet werden sollen. Die genauen Orte stünden noch nicht fest. In Medienberichten hatte es zuvor geheißen, die Flughäfen Hannover, Leipzig und Hahn (im Hunsrück) seien dafür vorgesehen.
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