Braunschweig - Die Polizei hatte den Fußballer im Februar dieses Jahres wegen deutlich überhöhter Geschwindigkeit angehalten. Während der Kontrolle ist er angeblich unfreundlich gewesen und hat dann beim Wegfahren einen Beamten beschimpft.
Er habe lediglich einen "schönen Abend" gewünscht, verteidigte sich der Fußballspieler. Die Vorwürfe, er habe einen Polizisten beleidigt, seien völlig aus der Luft gegriffen.
Dennoch verdonnerte ihn das Amtsgericht Braunschweig auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen der angeblichen Beschimpfung zu 100.000 Euro Strafgeld. Effenbergs Anwalt kündigte am Freitag Einspruch an. Nun wird es zu einer Gerichtsverhandlung kommen.
In Sachen negative Schlagzeilen hat Effenberg bereits Erfahrung. 147.000 Euro musste er bezahlen, nachdem er einer Frau in einer Disco ins Gesicht geschlagen hatte. 1994 sorgte eine abfällige Geste bei der Fußball-WM in den USA für seine vorzeitige Heimreise.
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