New York - Ungewiss ist, wie viele angehende Bräute mit ihrem Brautkleid bereits ein unliebsames Accessoire gratis bekommen haben. Der Brautausstatter "David's Bridal", der landesweit 200 Filialen betreibt, räumte ein, dass sich in seinem dreistöckigen Geschäft in Brooklyn Flöhe breit gemacht haben. Am Freitag schloss der Laden vorläufig, um die weitere Desinfizierung zu planen. "Wir finden ganz viel kleines Ungeziefer in den Tüllkleidern", schrieb ein Mitarbeiter des Unternehmen nach Angaben der "New York Post" bereits Ende April in einer E-Mail. "Sie springen von Kleid zu Kleid, wenn die Kunden die Ware anprobieren."
Offiziell bestätigte "David's Bridal" die Angaben des Mitarbeiters. Dass Geschäft in Brooklyn habe seit April mit Flöhen Probleme. "Dies ist widerlich. Stellen sie sich die arme Braut vor, die kratzend zum Traualtar läuft", zitiert das Blatt eine Angestellte. Während einige Mitarbeiten glauben, dass die Insekten mit Stoffballen aus Übersee eingeschleppt wurden, so schließt die Unternehmensleitung dies aus, blieb aber eine Erklärung schuldig. Einem Sprecher zufolge werde jetzt jedes Kleid inspiziert und einer Dampfbehandlung unterzogen.
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