Halle - Der Jugendliche hatte sich einen Tee aus den Blüten der Engelstrompete gekocht, berichtet der Kölner "Express". Nachdem er das Gebräu getrunken hatte, habe er sich zunächst völlig normal verhalten. Dann begann der Horror-Trip. Nach Aussagen der Mutter ging der 18-Jährige in die Laube des elterlichen Gartens und verstümmelte sich dort. "Zu retten ist da nichts mehr, nichts kann mehr angenäht werden", zitiert die Zeitung den Notarzt.
Nach der Selbstverstümmelung wurde er in der Psychiatrie der Universitäts-Klinik Halle behandelt, bestätigte eine Sprecherin einen Bericht des Kölner "Express".
Experten zufolge probieren immer mehr Jugendliche Garten- und Zierpflanzen als Drogen aus. Niemand könne einschätzen, wie die Gifte wirken, sagte der Ärztliche Leiter der Klinik am Waldsee dem "Express". Die Folgen seien unabsehbar, aber zumeist verheerend. Neben Psychosen, Verwirrung und gestörter Wahrnehmung habe es schon mehrere Selbstmorde gegeben.
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