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05.12.2003
 

TV-Shows

Wohnt der "Bachelor" noch bei Mama?

In der RTL-Show "Der Bachelor" lässt sich ein gut gebauter und angeblich wohlhabender junger Mann von willigen Frauen umgarnen. Doch der umschwärmte Junggeselle sei gar kein Millionär, berichtet ein österreichisches Magazin.

Begehrt: Der "Bachelor" in Aktion
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Begehrt: Der "Bachelor" in Aktion

Hamburg - "Mein Sohn ist gar kein Millionär! Das ist Unfug!", wird Manfred M., der Vater von Marcel, 29, zitiert. In Wahrheit sei der "Bachelor" zuletzt Angestellter in der Wertpapierabteilung der Union Bank of Switzerland in Basel gewesen, heißt es in einem Artikel der österreichischen Illustrierten "News". Sein Netto-Einkommen betrage 3000 Euro im Monat.

Marcel, der in der Sendung einen wohlhabenden jungen Mann darstellt, um den in einer Villa bei Cannes schöne Frauen buhlen, wohne in Wirklichkeit im ausgebauten Dachgeschoss seiner Eltern in Konstanz, berichtet die "Bild"-Zeitung. Mit Dachschrägen und ausziehbarem Bett. Von Luxus keine Spur. Sein Sohn mache nur "einen Job", sagt Vater Manfred. Marcel werde von den Fernsehleuten bezahlt: "Warum hätte er das auch gratis machen sollen?" Der 29-Jährige sei auf Sylt am Strand gecastet worden.

In der Show signalisiert Herzensbrecher Marcel den süßen Mädels sein Interesse stilecht mit einer roten Rose. An eine Heirat denke sein Sohne in Wahrheit aber gar nicht. "Marcel braucht noch keine fixe Frau an seiner Seite", stellt der Vater klar.

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