London - Der Spaniel sei in der südirakischen Stadt Basra überfahren worden, obwohl er einen Leuchtgurt trug und dadurch besonders gut zu sehen war, sagte sein Herrchen, der Unteroffizier Steve Dineley.
Der 24-Jährige berichtete dem britischen Boulevardblatt "Sun", wie plötzlich ein Auto mit hoher Geschwindigkeit auf Blaze zugerast sei und ihn gezielt überfahren habe.
Die Armee ist sich sicher, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern um einen Anschlag auf das Leben des Heldenhundes handelte, weil der Spaniel im Irak sehr erfolgreich Waffenverstecke erschnüffelt. Ein hochrangiger Offizier sagte der "Sun": "Wir sind uns ganz sicher, dass das ein Attentat war. Jemand hat ein Kopfgeld auf Blaze ausgesetzt." Die Briten vermuten, dass irakische Untergrundkämpfer, die nach wie vor den verhafteten Ex-Diktator Saddam Hussein unterstützen, den Armeehund töten wollten.
Der hat die heimtückische Attacke aber, wie es sich für einen Helden gehört, fast unverletzt überlebt. "Wir waren entsetzt über den Mordversuch - aber Blaze hat sich schon wieder sehr gut erholt", so Dineley.
Jetzt könnte Blaze für seine Tapferkeit mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet werden. Orden für Hunde sind bei der britischen Armee keine Seltenheit: Anfang des Jahres bekam Waffenschnüffelhund Buster für seine Verdienste im zweiten Irak-Krieg die Medaille "Animal VC".
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