Milla Jovovich, 28, Fotomodell und Schauspielerin, hat ihren Ex-Ehemann und Regisseur Luc Besson, 45, mit einem Werbespot für den französischen Mobilfunk-Betreiber SFR verärgert.
Die langbeinige Schöne schreitet in der futuristisch gestalteten Fernsehreklame entschlossen auf den Zuschauer zu - eine Anspielung auf ihre Rolle als "Leeloo", die in Bessons Endzeit-Spektakel "Das fünfte Element" die Welt vor dem Untergang rettet. "Das ist ein Plagiat", schimpfte der Regisseur und forderte Schadensersatz. "Ich fühle mich sonst bei Anspielungen auf meine Filme geehrt. Aber dies hier geht eindeutig zu weit", klagte Besson über seine Ex-Frau.
Die Argumente der zuständigen Werbefirma Publicis, Milla Jovovich habe in der Handy-Werbung rote und nicht orange Haare wie "Leeloo" im Film und trage zudem ein weißes T-Shirt und nicht feine Stoffstreifen wie im "fünften Element", überzeugten das Gericht nicht. Es verurteilte SFR und Publicis zu einer Geldstrafe von 300.000 Euro und zur Einstellung der Werbekampagne.
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