Rio de Janeiro - Betroffen sind die Einwohner der Flussinsel Portel, die rund 2400 Kilometer nordöstlich von Rio de Janeiro liegt. Insgesamt seien 19 Menschen mit der Tollwut infiziert worden, berichtete die Zeitung "O Liberal". Zwei der Erkrankten schwebten noch in Lebensgefahr.
Seit dem 9. März seien rund 300 Menschen von den Vampirfledermäusen gebissen worden. Die meisten der Gebissenen seien aber gegen Tollwut geimpft, berichtete das Blatt.
Die Behörden würden jetzt möglichst viele Menschen und auch Kühe impfen, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Bei dem ersten Toten handelte es sich um einen zehnjährigen Jungen. "Mein Sohn und meine Verwandten wurden von der Krankheit dahingerafft", sagte der Vater des Jungen der Zeitung "Estado de Sao Paulo". "Ich fürchte, der Rest meiner Familie wird auch noch sterben."
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