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05.04.2004
 

Freispruch nach Kindermord

Religiöse Fanatikerin steinigt Söhne

Deanna Laney hat ihre zwei kleinen Söhne mit Steinen erschlagen, weil Gott es angeblich so wollte. Trotzdem wurde die religiös fanatische Mutter von einem US-Gericht freigesprochen.

Tyler - "Unzurechnungsfähig" lautete das Urteil der Geschworenen im US-Bundesstaat Texas. Damit gab die Jury der Verteidigung Recht, die Deanna Laney durch einen Psychiater Geisteskrankheit und Wahnvorstellungen hatte attestieren lassen.

Dass die Angeklagte wusste, dass sie etwas Unrechtes tat, wie die Staatsanwaltschaft argumentierte, sahen die Geschworenen nicht als erwiesen an.

Die 39-Jährige hatte ihren Söhne Luke, 6, und Joshua, 8, im Mai 2003 mit Steinen den Schädel eingeschlagen. Ihr dritter Sohn Aaron, 14 Monate, überlebte schwer verletzt. Ehemann Keith schlief während der grausamen Tat.

Als Motiv gab Laney damals an, Gott habe ihr die Morde befohlen. Die tief religiöse Mutter hat ihre Söhne selbst in ihrem Wohnhaus in New Chapel Hill, rund 150 Kilometer östlich von Dallas, unterrichtet. Sie wird jetzt in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

Ein ähnlicher Fall im Jahr 2001, bei dem die fanatische Texanerin Andrea Yates ihre fünf Kinder in der Badewanne ertränkt hatte, führte zu einer lebenslangen Haftstrafe für die Täterin.

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