Mohamed al Fayed: Emotionales Leid vergrößert
New York - Der US-Fernsehsender Fox News berichtete heute unter Berufung auf Fayeds Anwalt Fred Gaines, dass die Klage bereits in der vergangenen Woche bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht worden sei - also noch kurz bevor der Sender im Programm "48 Hours" die Paparazzi-Bilder der sterbenden Prinzessin Diana zeigte.
Seinen Angaben zufolge hatte Fayed befürchtet, dass in der einstündigen Sendung auch Szenen seines sterbenden Sohnes Dodi ausgestrahlt würden. Tatsächlich verzichteten die TV-Verantwortlichen aber auf die Ausstrahlung der Bilder von Dodi, der noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen war. Sie zeigten in dem Programm Schwarz-Weiß-Bilder der blutenden und bewusstlosen Prinzessin teils in Nahaufnahme.
Fayed warf dem Sender vor, die Privatsphäre der Opfer verletzt und emotionales Leid für die Hinterbliebenen verursacht zu haben.
Der Sender wies die Klage laut Fox News inzwischen als "aussichtslos" zurück und erklärte, "wir werden uns mit allen Mitteln verteidigen". CBS hatte mit der Sendung einen internationalen Proteststurm ausgelöst. Dianas Familie zeigte sich entsetzt von dem Tabubruch. Schließlich waren die Bilder, die Paparazzi nur Sekunden nach dem Unfall geschossen hatten, beinahe sieben Jahre lang unter Verschluss gehalten worden.
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