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11.05.2004
 

338 Millionen Euro Schaden

Rauchende Soldaten lösten Katastrophe aus

Der lasche Umgang mit brennenden Zigaretten war wohl die Ursache für die gewaltigen Explosionen in einem ukrainischen Munitionsdepot. Bei dem Unglück waren mindestens fünf Menschen getötet worden. 7000 Anwohner aus der Umgebung mussten aus Vorsorge ihre Dörfer verlassen.

Explosionen im Munitionslager: Mangel an Disziplin
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AP

Explosionen im Munitionslager: Mangel an Disziplin

Kiew - Katastrophenschutzminister Hrjhori Rewa erklärte heute bei einer Anhörung vor dem Parlament, Soldaten hätten sich am Donnerstag während des Umgangs mit scharfer Munition Zigaretten angezündet und damit gegen die Vorschriften verstoßen.

In dem Depot nahe Melitopol, etwa 600 Kilometer südöstlich von Kiew, komme es noch immer zu Explosionen. Von den 7000 Menschen, die aus den umliegenden Dörfern in Sicherheit gebracht wurden, seien einige inzwischen in ihre Häuser zurückgekehrt.

Der entstandene Schaden liegt den Angaben zufolge bei umgerechnet 338 Millionen Euro für das Verteidigungsministerium und 68.000 Euro für die Zivilbevölkerung. Rewa kritisierte die Streitkräfte für ihre "Fahrlässigkeit, ihren Mangel an Disziplin und ihre Gleichgültigkeit".

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