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09.08.2004
 

Sommerwetter

Bislang heißester Tag des Jahres

Bei strahlendem Sonnenschein ist zwischen Flensburg und Oberammergau Schwitzen angesagt. Wer kann, sucht in den Freibädern der Republik Erfrischung. Die heißen Winde haben Böden und Pflanzen so ausgedörrt, dass der deutsche Feuerwehrverband Brände "katastrophalen Ausmaßes" befürchtet.

Sonnenanbeterinnen in Düsseldorf: Noch Fragen, warum es am Rhein so schön ist?
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AP

Sonnenanbeterinnen in Düsseldorf: Noch Fragen, warum es am Rhein so schön ist?

Berlin - Die Meteorologen rechnen damit, dass heute mit 34 Grad für diesen Sommer ein neuer Temperaturrekord erreicht wird. Im Westen und Südwesten steht nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in den kommenden Tagen ein wenig Abkühlung durch Schauer und Gewitter bevor, die von Frankreich heranziehen. Im Osten wird das hochsommerlich warme, trockene Wetter weiter anhalten. Die Temperaturen steigen am Dienstag auf 25 Grad im höheren Bergland und bis 33 Grad an Weser, Elbe, Spree und Rhein.

Die Wassertemperaturen von Nord- und Ostsee sind mit 18 bis 20 Grad an manchen Küstenabschnitten badetauglich.

Die Ozonwerte werden nach Angaben des Umweltbundesamtes in den nächsten Tagen weiter steigen. Bereits heute und morgen übersteigt die Konzentration in einigen Regionen in West-, später auch in Südwestdeutschland den Grenzwert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Personen, die empfindlich auf Ozon reagieren, sollten Anstrengungen im Freien vermeiden.

Unterdessen warnte das Verbraucherministerium vor Waldbränden und mahnte deswegen zur Vorsicht im Umgang mit Feuer. Großen Schaden können nicht nur beiläufig weggeworfene Zigaretten anrichten. Auch herumliegende Glasflaschen und Parken auf trockenem Gras könnten einen Brand verursachen. Den Angaben zufolge ist das Rauchen und der Umgang mit offenem Feuer im Wald noch bis Ende Oktober verboten. Darüber hinaus gilt das Verbot in Mooren und Heidegebieten.

In Brandenburg, Niedersachsen, weiten Teilen Sachsen-Anhalts sowie dem nördlichen Sachsen wurde die höchste Warnstufe ausgerufen. Auch in den übrigen Bundesländern gilt vielerorts erhöhtes Waldbrandrisiko. Gefährdet sind nach Expertenangaben vor allem Regionen mit sandigen Böden und Kiefernbeständen sowie Heidelandschaften.

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