Kirsten Dunst, 22, Hollywood-Schauspielerin ("The Bonfire of the Vanities", "Wimbledon"), weiß Eigenartiges vom Ruhm zu berichten. Als Zwölfjährige hatte sie bereits den Durchbruch geschafft an der Seite von Tom Cruise und Brad Pitt in dem Film "Interview with the Vampire". Zu jener Zeit wohnte sie mit ihrer Familie in einem Gebäudekomplex möblierter Apartments in der Nähe des Warner-Brothers-Geländes. Die Anlage war bekannt als Herberge für Eltern von Kinderstars und als Brutstätte von Gerüchten und Konkurrenzneid.
Eines Tages, so erinnert sich die Schauspielerin, sei ein junges Mädchen auf sie zugegangen und habe geprahlt: "Mein Agent sagt, ich werde die nächste Kirsten Dunst." Kirsten Dunst, die Schöne mit dem "proletarisch-niedlichen Gesicht" (so die "New York Times") kann es noch heute schier nicht fassen, dass es gelegentlich einen deutlich erlebbaren Unterschied gibt zwischen Filmrealität und tatsächlicher Erscheinung: "Es war bizarr, sie kannte meinen Namen, aber sie hatte keine Ahnung, wer ich war."
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