Athen - Nach Angaben der Polizei wurden 30 Schüler ins Krankenhaus gebracht, darunter drei Schwerverletzte. Der Unfall ereignete sich auf einer Autobahn nördlich von Athen. In dem Bus, der sich nach der Kollision überschlug, saßen neben dem Fahrer 37 Schüler und vier Lehrer. Es war einer von drei Bussen, die Schüler aus der Ortschaft Farkadona zu den Olympischen Spielen der Behinderten ins 330 Kilometer entfernte Athen bringen sollten, teilte der Schulleiter mit.
Ersten Ermittlungen zufolge ist der Lastwagenfahrer für den tragischen Unfall verantwortlich. Der Mann sei mit dem Lkw plötzlich ausgeschert und auf die Gegenfahrbahn geraten, sagte ein Polizeisprecher im staatlichen Fernsehen. Vermutlich sei der Lkw zu schnell gefahren.
Die Organisatoren der Paralympics erklärten, es werde morgen zum Abschluss der Spiele keine Feier stattfinden. Stattdessen werde der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Phil Craven, eine Rede halten. Dann werde das Abschlussprotokoll verlesen, bevor die Fahne an die Ausrichter der nächsten Paralympics 2008 in Peking übergeben und das Olympische Feuer gelöscht werde.
"Schulkinder waren immer die großen Unterstützer der Paralympics-Teilnehmer", sagte IPC-Sprecherin Miriam Wilkens. "Nun halten wir es für angebracht, den Familien und Freunden der Unfallopfer unsere Unterstützung anzubieten." Als Zeichen der Trauer bleiben am Mittwoch alle griechischen Schulen geschlossen.
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