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15.10.2004
 

Asien

Schwere Erdbeben in Taiwan und Japan

Die Insel Taiwan ist heute vom schwersten Erdbeben seit fünf Jahren erschüttert worden. Das Beben der Stärke 7,0 auf der Richterskala brachte die Hochhäuser der Hauptstadt Taipeh zum Schwanken. Mehrere Menschen wurden verletzt. Auch im Süden Japans bebte die Erde.

Taipeh - Das Epizentrum lag nach Angaben der amtlichen Meteorologen 110 Kilometer vor der an der Ostküste gelegenen Hafenstadt Suao. Das Beben war das stärkste seit einem Erdstoß der Stärke 7,6 im Jahr 1999. Damals kamen mehr als 2.300 Menschen ums Leben.

Wie die Behörden mitteilten, hielt die Erschütterung über eine Minute an. Die Wolkenkratzer der Hauptstadt Taipeh schwankten. Ein Dutzend Arbeiter war vorübergehend im höchsten Gebäude der Welt, dem Taipeh 101, eingeschlossen. Die Männer konnten allerdings von Rettungskräften unversehrt befreit werden.

Der Süden Japans wurde von einem Beben der Stärke 6,6 auf der Richterskala heimgesucht. Hier lag das Zentrum des Erdstoßes etwa 90 Kilometer unter dem Meeresboden nahe der Insel Yonaguni, die zwischen Taiwan und Okinawa liegt. Nach Behördenangaben gab es zunächst keine Berichte über mögliche Opfer.

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