Gretzenbach - Nach Auskunft der Kantonspolizei Solothurn wurden die letzten Opfer kurz vor Mitternacht aus den Betontrümmern befreit. Die Leichen von fünf weiteren Feuerwehrmännern waren am frühen Samstagabend geborgen worden.
Über die Ursache des Brands in der unterirdischen Garage der Mehrfamilienhausüberbauung und die Umstände, die zum großflächigen Einsturz der Betondecke führten, lagen bis heute früh keine Erkenntnisse vor. Das Untersuchungsrichteramt hatte bereits gestern Ermittlungen aufgenommen.
Beim Unglück in dem Solothurner Dorf handelt es sich um den folgenschwersten Deckeneinsturz in der Schweiz seit der Katastrophe im Hallenbad Uster im Kanton Zürich vor 19 Jahren. Noch nie sind bei einem Einsatz so viele Feuerwehrleute ums Leben gekommen.
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