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06.01.2005
 

Flutopfer

Weniger als 1000 Deutsche vermisst

Die Zahl der möglichen deutschen Todesopfer der Tsunami-Katastrophe in Südostasien geht weiter zurück. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes stehen auf der Vermissten-Liste nun weniger als 1000 Namen.

Verletzte Touristen: "Einmalig, was die deutsche Bevölkerung da aufgebracht hat"
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DPA

Verletzte Touristen: "Einmalig, was die deutsche Bevölkerung da aufgebracht hat"

Frankfurt am Main - Der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, sagte gestern Abend im NDR, die Vermissten-Listen enthielten nach Abgleichen mittlerweile weniger als 1000 Namen. "Wir haben weiter die Hoffnung, dass wir noch Überlebende finden werden", fügte er hinzu. Die Liste hatte laut Ziercke zunächst mehr als 3500 Namen enthalten.

Außenminister Joschka Fischer hatte noch gestern Mittag gesagt, die Zahl der vermissten Deutschen liege weiterhin über tausend. Die Zahl der identifizierten toten Bundesbürger liegt unverändert bei 60. 300 Deutsche wurden bei der Katastrophe verletzt.

Die Zahl der registrierten Todesopfer nach der verheerenden Flutwelle am Indischen Ozean liegt bis heute insgesamt bei rund 140.000. Tausende Menschen galten jedoch nach wie vor als vermisst. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass der Tsunami mehr als 150.000 Menschen das Leben kostete. Allein Indonesien rechnet mit rund 100.000 Toten.

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