Peking - Gegen Mittag erblickte der 3,66 Kilogramm schwere Säugling in einem Pekinger Krankenhaus das Licht der Welt, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Der 37-jährige Vater des kleinen Jungen sagte, er sei der glücklichste Mann der Welt. "Mein Junge wird sein ganzes Leben gesegnet sein."
Die Führung des bevölkerungsreichsten Landes der Welt zeigte sich weniger enthusiastisch: "1,3 Milliarden ist eine riesige Zahl" sagte der Vizechef der Nationalen Familienplanungskommission, Wang Guoqiang, der Zeitung "China Daily". Wirtschaft, Gesellschaft und die Umwelt würden großen Belastungen ausgesetzt.
Nach Ansicht von Experten ist es China jedoch gelungen, durch seine seit mehr als zwei Jahrzehnten praktizierte Ein-Kind-Politik, das Erreichen der Marke von 1,3 Milliarden Chinesen hinauszuzögern. Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass die chinesische Bevölkerung jährlich um acht Millionen wächst und dass China trotz niedriger Geburtenraten in den Städten und einer alternden Bevölkerung an seiner Familienpolitik festhalten wird.
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