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04.02.2005
 

Gesundheit

Rauchfreies Deutschland

Schlechte Nachrichten für Raucher: Im Bundestag zeichnet sich eine große Koalition für ein umfassendes Rauchverbot ab. In Italien, Irland und Norwegen gelten bereits ähnliche Gesetze.

Zigarettenkippen: Verpflichtung, Nichtraucher zu schützen
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AFP

Zigarettenkippen: Verpflichtung, Nichtraucher zu schützen

Berlin - Ein solches Verbot sei in Deutschland nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern auch in Restaurants notwendig, sagt die SPD-Gesundheitsexpertin Marlies Volkmer. "Wir haben die Verpflichtung, Nichtraucher und Restaurantangestellte zu schützen", so die Politikerin gegenüber dem SPIEGEL. Auch die Drogenbeauftragte der Unionsfraktion, Gerlinde Kaupa, will den Tabakqualm strikt eindämmen.

Eine freiwillige Selbstverpflichtung für Hotels und Gaststätten auf die Einrichtung von Nichtraucherzonen, wie sie die Bundesregierung anstrebt, reiche nicht aus. "Wenn selbst in Ländern wie Italien oder Irland ein Rauchverbot durchsetzbar ist, sollte dies auch bei uns möglich sein", so Kaupa.

In Italien gilt seit dem 10. Januar ein striktes Rauchverbot in Restaurants und Bars. Seither ist es Restaurant-Besuchern nur noch in abgeschlossenen Raucherräumen mit einer separaten Lüftung gestattet, das Mahl mit Zigaretten oder Zigarren ausklingen zu lassen. Das Rauchen ist auch in allen italienischen Zügen verboten, ebenso am Arbeitsplatz, in allen Geschäften sowie in öffentlichen und privaten Büros mit Publikumsverkehr. Wer in Italien dennoch zum Glimmstängel greift, muss mit 25 bis 250 Euro Bußgeld rechnen. Auf Rauchen neben Schwangeren oder Kindern steht die doppelte Strafe. Auch die Wirte sind verpflichtet, für saubere Luft zu sorgen: Sie müssen jeden rauchenden Gast anzeigen. Tun sie das nicht, drohen Strafen zwischen 220 und 2200 Euro.

Irland hatte im vergangenen März als erstes Land der Welt Zigarettenkonsum in sämtlichen Restaurants und Kneipen verboten. Bei Nichtbeachtung des Verbots drohen dort Geldbußen von bis zu 3000 Euro. In Norwegen ist ein vergleichbares Verbot seit 1. Juni 2004 in Kraft. Rauchen in Bars, Restaurants und Clubs ist dort seither verboten.

In New York gilt seit 1995 ein Anti-Raucher-Gesetz in Restaurants. Seit März 2003 herrscht auch in Bars, Clubs und allen Büros Rauchverbot. Überall mussten Schilder mit dem Rauchverbot angebracht und die Aschenbecher weggeschlossen werden. Wer das Gesetz einmal verletzt, muss 200 bis 400 Dollar Strafe zahlen, beim zweiten Mal 500 bis 1000, beim dritten 1000 bis 2000. Danach kann das Geschäft geschlossen werden.

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12.04.2006 von Gaztelupe:

Das gehört zum Tagesgeschäft der EU-Bürokratie. Warum genau? Es ist ja eigentlich ganz erfrischend, wenn sich die Regierung dem von Ihnen repräsentierten Obrigkeitsglauben bisher entzogen hat. Natürlich sind da [...] mehr...

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12.04.2006 von bine_38:

Genau das habe ich schon mehrfach getan. Und ja, es wird besser. Vor allem auch wegen der grossen Anzahl an Amerikanern, die hier bei uns stationiert sind und überhaupt nicht verstehen können, wieso man in einem Restaurant [...] mehr...

12.04.2006 von braintain: Raucher dieser Welt vereinigt Euch und sterbt leise und qualvoll

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